Vom 6. bis 12.Februar trifft sich die Weltelite der Rennrodler in Altenberg zu Ihren Titelkämpfen. Aus der ganzen Welt reisen die Cracks der Eisrinne an, um ihre Meister zu ermitteln. Eine Domäne, wo die deutschen Fahrerinnen und Fahrer zu den Favoriten zählen und jede Menge Medaillen in der Heimat halten wollen. Bei den Damen sind gleich mehrere Rodlerinnen, wie Tatjana Hüfner, Anke Wischnewski, Natalie Geisenberger und Corinna Martini aus Deutschland, Weltspitze und könnten, wie bei den letzten Weltcup-Rennen, einen Mehrfachtriumph feiern. Felix Loch, David Müller, Johnnes Ludwig und Andi Langenhan, derzeit Beste bei den Herren, woll unbedingt mit um den Sieg fahren. Auch im Doppelsitzer mit Eggert / Benecken und Arlt / Wendl stehen weitere Rennfahrer in den Startlöchern um Edelmetall. Bei der abschließenden Mannschaftsstaffel, wo je ein Mann, eine Frau und ein Doppelsitzer an den Start gehen, sind ebenfalls die Deutschen Favoriten. Mannschaften aus zwanzig Ländern schicken Ihre Athleten ins Osterzgebirge und wollen bei den derzeitig anhaltenden eisigen Temperaturen, die Eisbahn „rocken“. Die internationalen Gäste werden in umliegenden Hotels untergebracht sein und werden mit sächsischer Gastfreundschaft bewirtet. Chef der Eisrinne, Mathias Benesch, hofft auf zahlreiche Gäste und Besucher, die zur Unterstützung der heimischen Sportler nach Altenberg kommen. Gerechnet werden mit etwa 15.000 begeisterten Fans, die mit Sonderzügen oder Bussen aus Dresden und anderen Städten der Region anreisen können. Das eher kleine Wintersportgebiet um Altenberg hofft durch diese Weltmeisterschaft weitere Werbung für Rodeln, Ski und Erholung zu bekommen. Freuen wir uns auf spannende Titelkämpfe und jede Menge Erfolge für unser Team.

Von mehreren Aktionen, wie Wandern, Radfahren oder auch Marathon unter Tage hat man ja schon gehört, doch Schach in einem Stollen? Ja, das gab es jetzt in Annaberg, wo vor 150 Jahren der älteste Schachverein Buchholz gegründet wurde. Zu einem besonderen Blitz-Turnier fuhren 60 wagemutige Spieler in die Tiefe der Erde, um bei Glühwein und Tee, die Aktion „Schach im Schacht“ durchzuführen. In einem Maschinensaal des Röhling-Stolln, der 100 Meter unter der Erdoberfläche liegt, erwartete die Denksportler Ihr Spielbrett. Diese Idee, als erstes deutsches Schachturnier seiner Art ins Leben zu rufen, kam der Vereinschef Ronald Wilhelm. www.schach-im-erz.de Bei einer Besichtigung des Besucherbergwerkes mit dem lettischen Großmeister Zigurds Lanka kam der Gedanke zu diesem außergewöhnlichen Sport-Event. Neben dem internationalen Großmeister Cliff Wichmann sind Spieler aus Sachsen und Berlin eingeladen gewesen, die um die Trophäe beim Blitz-Turnier kämpften. Er war dann auch, der die meisten Punkte sammelte und als Sieger wieder an das Tageslicht zurückkam. Eine ganz besondere Atmosphäre und das Flair in einem ehemaligen Bergwerk, Schach zu spielen, war eine Erfahrung sondergleichen, berichtet der Gewinner. Mit Generationen von Spielern, die zwischen sechs und 72 Jahren jung alt sind, solch ein Ereignis zu erleben, war schon einzigartig, meint Vereinschef Wilhelm Damit wurde bewiesen, dass viele Sportarten an besonderen Plätzen ausgeübt werden kann und vielleicht auch eine positive Wirkung auslöst, Schach etwas populärer zu machen. Zusätzlich eine gelungene Aktion, die bei der Bewerbung zum UNESCO – Welterbe der Montan-Region Erzgebirge ein positives Zeichen setzen konnte. Drücken wir die Daumen, dass die Macher des als wertvoll eingestuften Kulturerbes mit Ihrem Wunsch der Auszeichnung durchsetzen können. Es lohnt sich, die Geschichte und Tradition der Bergarbeiter, die nach Bodenschätzen unter Tage „Ausschau“ hielten. So wird der Nachwelt aufgezeigt, wie die schwere Arbeit und das Leben der Steiger mit Ihren Familien in den vergangenen Jahrhunderten aussah.

Blöcke aus Schnee und Eis bekommen seit vielen Jahren eine künstlerische Gestalt. Ein Ereignis, dass jeden Februar in Neuhermsdorf im Osterzgebirge stattfindet. Hier kommen internationale „Schnitzer“ zusammen und feiern IHR Eisskulpturenfestival. Unter dem Motto „In einem Land vor unserer Zeit“ werden die bis zu fünf Tonnen schweren „Dinos“ und andere Urzeittiere zum eisigen Leben erweckt. Die von Jahr zu Jahr steigenden Publikumszahlen zeigen das Interesse an der weißen Kunst der winterlichen Bildhauer. Mehrere Tage benötigen die Männer und Frauen, um die filigranen und fast originalgetreuen Nachbildungen aus den Eisblöcken entstehen zu lassen. Bis zum kommenden Donnerstag werden die Schaufeln, die Eispickel und Feilen geschwungen, um bei der Jury eine besonderen Eindruck zu hinterlassen und einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Den Gewinnern winken Prämien in Höhe von 1.000 Euro. Einer der schon seit vielen Jahren mit viel Muskelkraft dabei ist, Siegfried Heischkel, sieht es als eine besondere Herausforderung an, ein Tier aus der Urzeit nachzubilden. Auf dem Gelände vom Landhotel Altes Zollhaus kamen im vergangenen Jahr knapp 20.000 Besucher, die sich an der Schönheit des Winters erfreuen. Auch in den kommenden Tagen erwarten die Veranstalter Tausende Gäste, die neben der besonders reizvollen Landschaft des Osterzgebirges, auch einen Abstecher zur Skulpturen-Schau in Neuhermsdorf machen werden. Für mehrere Tage sind die Kunstwerke aus Schnee und Eis zu bewundern, die vielleicht als ein interessanter Ausflug für Touristen aus Dresden sein kann.

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden und die französische Hauptstadt Paris verbindet architektonische Superlative. Der Unterschied ist, dass in Frankreich ein weltweit bekanntes Wahrzeichen steht, welches seit 125 Jahren Millionen Menschen in Ihren Bann zieht, der Eiffelturm. Der eiserne Koloss an der Seine, nach seiner Fertigstellung das größte Gebäude der Welt, lockt täglich Tausende Besucher auf seine Aussichtsplattform, aber auch Extrem-Sportler und Abenteurer versuchen, ihn in unterschiedlicher Art und Weise zu „bezwingen“. Auf der ganzen Welt ist der Eiffelturm als ein Stück Liebe gewachsen, denn heiratswillige Pärchen und jede Menge Künstler, aus Musik, vom Film und Malerei, haben dieses Objekt der Begierde für Gesang, spannungsgeladene Streifen und Bildern, inspiriert. In unzähligen Vitrinen auf der ganzen Welt ist sicher eine Miniatur des berühmten Pariser Wahrzeichen zu Hause und der Traum, einmal ein persönliches Foto mit dem Hintergrund des Monumentes zu haben. Ohne den schon aus der Ferne sichtbaren Eiffelturm, würde Paris sicher nur halb so liebenswert sein. Hoffen wir nach dem diesjährigen 125jährigen Jubiläum auf ein noch langes Leben des stählernen Koloss an der Seine. In Dresden gibt es, wie in Paris, auch ein architektonisches Wahrzeichen, welches jedoch „noch“ nicht so berühmt ist und Millionen „Pilger“ anlockt, das Blaue Wunder. Vielleicht ist der Flirt-Faktor und der Besucherstrom nicht so riesig, wie in Paris, doch bietet auch die geschichtsträchtige Brücke über die Elbe interessante Ansätze. Besonders wenn einer der historischen Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt In Richtung Schloss Pillnitz durch sie hindurch fährt. Die Tausenden Erholungssuchenden und Freizeitsportler, die auf dem Elberadweg unterwegs sind, erfreuen sich bei einer Rast im Schillergarten, auf den Anblick des Blauen Wunders. Fotos aus allen Sichtweisen und zahlreiche Malereien sind in den umliegenden Galerien am Schiller- und Körnergarten zu sehen und zu kaufen. In Miniatur als Andenken für die Gäste der Stadt Dresden wäre noch eine interessante Werbeidee. Auch Dresdner Hotels könnten sicher einige derartige Exemplare an Touristen abgeben. Schon kommt man dem Ziel näher, das stählerne Wahrzeichen Dresdens für ein interessantes Ziel bei einem Besuch in Elbflorenz darzustellen. Auch hier wird es ein Jubiläum geben, 2013 feiert das Blaue Wunder seinen 130.Geburtstag.

Bereits zum 22. Mal lud das Hilton Dresden zum Grünkohlessen. Zahlreiche Prominenz kam, um das leckere Wintergemüse zu verkosten und für einen guten Zweck zu sammeln. Wie gewohnt, krönte die Gemeinschaft aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur Ihren diesjährigen König, der mit Georg Milbradt einen alten Bekannten zum Oberhaupt für ein Jahr wählte. Sein Vorgänger, Rainer Calmund, dankte für ein tolles Jahr und hob seinen Nachfolger mit imposanten Worten in die „absolute Champions League“ und verlor auch ein paar Worte zu seinem Lieblingsthema Dynamo Dresden. Ihn würde es glücklich machen, wenn einer der gelb-schwarzen Legenden im kommenden Jahr die Krone aufsetzen darf, denn dann feiert der Traditionsverein sein 60.Jubiläum. Bekannte Teilnehmer aus Dresden beim diesjährigen Schlemmen, waren unter anderem der ehemalige Chef der Sächsischen Dampfschifffahrt, Michael Lohnherr, Bettina Bunge von der Dresden Marketing Gesellschaft, die Initiatorin der HOPE-Gala Viola Klein und Tanja Terruli, die das City Management Dresdens leitet. Der Küchenchef vom Hilton Dresden, Eckhard Kleinert bewirtete auch den amtierenden Bürgermeister Dirk Hilbert, Burkhard Ehlen der Geschäftsführer vom VVO, Veranstaltungsmanager Mirco Meinel und Thorsten Kemp, der das Centermanagement der Altmarkt-Galerie leitet. Mit dem gläsernen Zepter in der Hand versprach Georg Milbradt, dass mit der Spende des Grünkohlessens der botanische Blindengarten „Storchennest“ in Radeberg unterstützt wird und damit eine Anpflanzung des leckeren Wintergemüses vorgenommen wird. Eine tolle Geste, denn hier wird auf einzigartige Weise, die Flora für Sehschwache durch Riechen, Fühlen und Schmecken, erlebbar gemacht. Der illustre Kreis von Prominenten verabschiedete sich bis zum Treffen im nächsten Jahr.

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