Glanzvoll und mit vier Premieren geht das Staatsschauspiel Dresden in seine 200. Spielsaison. Seit der Eröffnung des Musiktempels gegenüber des Kronentors vom Dresdner Zwinger wurden zahlreiche Klassiker, neu inszenierte Operetten und rauschende Bälle gefeiert. Mit der „Dreigroschenoper“ beginnt das Jubiläumsjahr und lädt wie in den letzten Jahrzehnten seines Bestehens Hunderte begeisterte Freunde ein, mit dem Ensemble eine Vielzahl von erstklassigen Stücken der Schauspielkunst zu erleben. In der Folge bekommt das Publikum eine romantische Tragödie präsentiert. „Die Jungfrau von Orleans“ steht auf dem Programm und wird zu grandiosen Beifallsstürmen animieren. Das aus der Feder von Friedrich Schiller stammende Werk spielen Dresdner Jugendliche in einer ganz eigenen Version vor. „Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz“ kommt als Erstaufführung auf die Bühne und zeigt interessante Episoden des modernen Alltags. Und ganz erwartungsvoll können die Besucher vom Staatsschauspiel auf „Titus Andronicus“ blicken, das die Handschrift des Regisseurs Jan Klata trägt. Nicht nur Komödien, Operetten, Musicals und Festivals konnten die Zahl der Gäste an der Ostraallee erleben, auch zahlreiche öffentliche und Benefiz-Veranstaltungen lockten Tausende aus nah und fern in das imponierende Gebäude am Postplatz. Nur als ein Beispiel ist dabei die alljährlich stattfindende HOPE Gala zu nennen, die sich hier eine Heimstätte schaffte, um prominente Künstler, Fernsehstars oder auch internationale Politiker für die Unterstützung beim Sammeln von Spenden für ein Projekt in Südafrika zu gewinnen. Freuen wir uns auf das 100.Jubiläumsjahr und wünschen den Schauspielern immer ein volles Haus mit begeistertem Publikum.