Archive for Juni, 2010

Am 11. Juli geht es wieder mit der SZ auf Radtour in und um Dresden.

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Zum diesjährigen 15.Jubiläum werden die Tausenden Radfahrer mit neuen Trikots auf die unterschiedlichen Strecken gehen. Dabei sind Touren von 10 bis 125 km ausgezeichnet, die den Freizeitradler bis zum Profi eine interessante Auswahl bietet. Von Dresden aus führen die Strecken in diesem Jahr in Richtung Norden, wo verschiedene Routen durch Radebeul, Moritzburg, Radeburg, Ortrand, Ottendorf-Okrilla und Radeberg führen werden. Wer gemütlich in die Pedale treten will, kann bei der Freizeit-Tour von der Altstadt, vorbei an der Semperoper über Friedrichstadt bis zur Flügelwegbrücke, durch das Ostragehege entlang der Elbe bis zur Augustusbrücke und zurück auf den Theaterplatz, eine gemütliche Runde drehen.clip_image004 clip_image006

Die auf längere Kurse unterwegs sind, können die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke geniessen und kommen am Schloss Wackerbarth, Schloss Moritzburg und an vielen weiteren Schönheiten des Dresdner Heidebogen und dem Sächsischen Elbland vorbei. SZ-Veranstaltungsleiterin Heike Rutke hat mit Ihrem Team bei der Auswahl der Strecke zum Fahrradfest am Grundsatz festgehalten, beim Fahrradfest immer wieder neue schöne Landschaften entdecken zu können“. So bekommen die „Pedalritter“ jedes Jahr neue Eindrücke der idyllischen Regionen im Umland der sächsischen Landeshauptstadt. Die Teilnehmer bekommen zur Begrüßung ein Starterpaket, in dem Gutscheine für Verpflegung, eine Streckenbeschreibung und das Fahrrad-T-Shirt ausgehändigt. Neu ist außerdem ein Gutschein für einen kostenfreien Fahrrad-Check, der bei den XXL-Filialen Eingelöst werden kann. Zum Thema Sicherheit setzt sich der Veranstalter gleichfalls ein und hat mit Herstellern von Helmen und Sportbrillen ein attraktives Angebot parat. Wer also aktiv bleiben möchte, mit Begeisterung Fahrrad fährt und zudem noch eine abwechslungsreiche Landschaft um Dresden erleben möchte, ist eingeladen zum 15. SZ-Fahrradfest nach Dresden. www.sz-online.de/fahrradfest

Nach dem Vorbild von Kutschen aus dem 19.Jahrhundert konnte eine Tradition der Bewegung vergangener Zeiten wiederbelebt werden. Mit dem mehrfachen originalen Nachbau von Postkutschen wurde im Tharandter Wald eine nur durch Degenfilme bekannte und fast vegessene Beförderung von Briefen und Reisenden zum Treffpunkt seiner Liebhaber.clip_image002

Am 10. Und 11. Juli treffen sich zahlreiche Postkutschen aus ganz Deutschland, der umliegenden Region, der Sächsischen Schweiz, des Osterzgebirge und dem Sächsischen Elbland in Grillenburg. Nur 20 Minuten vor den Toren Dresden in idyllischer Waldlandschaft und umgeben von Gondelteich und Schloss lebt die Tradition von Reisern und Briefbeförderung der vergangenen Epochen wieder auf. Hier werden Rundfahrten durch den Tharandter Wald angeboten, ein vielfältiges Rahmenprogramm gibt Informationen zu den Vereinen, zur Geschichte der Postkutschen, zu technischen Details der gelben Gefährte und eine Wanderausstellung zeigt auf, wo „Historische Poststraßen“ zu erleben sind.

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Natürlich darf bei dem Treffen auf der Schlosswiese in Grillenburg das Thema Post nicht zu kurz kommen und lädt zu verschiedenen Aktivitäten ein. Dabei wird ein „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post mit Sonderstempel und gesonderte Postbeförderung vor gestellt, es spielen die „Posthornbläser“ auf und verbreiten nostalgische Stimmung und zum geselligen Postkutscherstammtisch wird es im Festzelt hoch her gehen. Lassen Sie sich von den Gerspannen und den traditionell gekleideten Postkutscher begeistern und besuchen Sie das 5.Deutsche Postkutschentreffen in Grillenburg im Thartandter Wald. www.poststrassen-erleben.de

Kreationen der besonderen Art verzückten die Jury in der edlen Villa Rothschild Frankfurt, die Ronny Bolz zum Gault Millau Patissier des Jahres 2010 kürte. Der als Lehrling im „Caroussel“ der Bülow Residenz Dresden unter den Augen von Stefan Herrmann begann, konnte in der Folge die hohe Schule der Kochkunst bei Heinz Winkler und Thomas Bühner präzisieren. Doch fühlte sich Bolz immer mehr in die Sparte Süßes gezogen, wo sein herausragendes Gespür für den Geschmack und den Aromen noch mehr zum tragen kommen konnte.clip_image002

Seine Dessertvariationen gleichen einer Komposition aus einer neuen Welt, die in faszinierender Form und sensationeller Qualität präsentiert werden. Mit sensiblen Sinnen werden Komponente zusammengeführt, die den Gaumen der Gourmets so derartig stimulieren, so dass feinste Zutaten die zauberhaften Kreationen zum Erlebnis werden lassen. Beim Lesen der dargebotenen Texturen, wie „Gesalzene Karamellschokolade mit Pattaya-Mango- und Jaipur-Curry“ oder „Pina Colada in der Tüte und Rhabarbermarschmallows mit Amaranth“ lässt sich nur erahnen, mit welchem Spiel und vollendeten Genuss seine Desserts über die Lippen gleiten und die geschmacklichen Sinne betören. Zu erleben sind seine vorzüglichen Pralinen, süßen Verführungen und farblichen Kunstwerke im Dresdner Sterne – Restaurant „bean & beluga“, wo schon ein kleiner Löffel des getrüffelten Erdbeer-Sorbets eine ungeahnte Glücksseligkeit hervorruft. Trotz seines überraschenden Erfolgs will Ronny Bolz weiter an seiner Karriere als Koch arbeiten, denn „Halbe Sachen mag ich nicht und nur 100 Prozent sind das Maß“ ist seine Maxime. Wir können gespannt sein, was wir in den kommenden Jahren von dem jungen Kochkünstler noch erwarten können.

Wer erinnert sich noch an die Zeiten der 60er, als am Blauen Wunder noch Rennboote um Platzierungen über die Elbe peitschten. Schon vor 90 Jahren begannen in Dresden erste Fahrer mit der Entwicklung von Rennpantoffel, die zu ersten Rennen in Wachwitz einluden. Die nachfolgenden Jahrzehnte wurde dies zur Tradition ausgebaut und neben Dessau und Magdeburg wurden nationale und internationale Wettbewerbe zwischen Pillnitz und Wachwitz veranstaltet. Zu diesen Motorboot-Rennen verfolgten zu diesen Zeiten bis zu 50.000 begeisterte Zuschauer.

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Die Dresdner Legende Olaf Koenig schwärmt heute noch von seinem Sport, wo solche Asse, wie Nitsche, Zimpel, Beckhusen und Danisch, die seine Konkurrenten waren. Das Dresdner Verkehrsmuseum erinnert in einer Sonderausstellung mit zahlreichen Erinnerungsstücken aus dieser Zeit, an die faszinierenden Erfolge der Entwickler, Motorenbauer und Rennfahrer. Ab 30.Juni ist eine eindrucksvolle Schau dieser Tradition zu sehen, die von Film- und Bilddokumenten, über Boote und Motoren bis hin zu Rennanzügen und Trophäen, an die Zeit der „Rennpantoffel“ erinnern.

Neuschwanstein des Ostens genannt, dennoch ein Geheimtipp in Deutschland, zeigt Glamour der Wiege von Sachsen.clip_image002 

Nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten erstrahlt die Albrechtsburg in altem Glanz und bietet mehr als nur eine Stätte spätgotischer Architektur. Heute präsentiert sich die Burg, oberhalb des Elbradweges, als einer der schönsten Ihrer Art, die Historismus mit Futurismus verbindet. Bisher hatte das architektonische Schmuckstück kaum jemand wahrgenommen und für den willkommenen Tourist wurde zu wenig nach außen getragen.clip_image004

Jetzt soll „das älteste Schloss Deutschlands, wovon kaum jemand Kenntnis hat“, meint Chef vom Schlösserland Sachsen, Christian Striefler, mehr Aufmerksamkeit erreichen.Eine besondere Chance bietet sich gerade in diesem Jubiläumsjahr, denn der Schöpfer vom Meissner Porzellan, Johann Friedrich Böttger, begann auf der Burg mit deren Herstellung, die immerhin 153 Jahre hier Ihren Sitz hatte.

Mit der laufenden Ausstellung „Der Stein der Weis(s)en“ bekommt die Albrechtsburg einen gebührenden Platz in der Kulturlandschaft und hofft auf einen Touristen-„Boom“. Gerade durch die entstandenen Synergien mit der Porzellanmanufaktur in Meissen, sind Möglichkeiten gegeben, das Schloss in die obere Liga seiner Artgenossen einzureihen.clip_image006

Weitere Unterstützung erhoffen sich die Schlossherren über die Tourismusverbände und den Aktivitäten der Pensionen und Hotels in Dresden, Meissen, Sächsischen Elbland und den umliegenden Regionen. Durch deren Eigenwerbung und interessanten Arrangements ist es sicher möglich, eine Belebung der Albrechtsburg zu erreichen und diese zu „Weltruhm“ zu führen. Man setzt weiterhin auf das Mitwirken von Künstlern unterschiedlicher Genre, die mit Ihren Bekanntheit Hilfe leisten können. So erwartet die Besucher am kommenden Sonntag ein buntes Programm mit dem Sächsischen Winzerchor „Spaargebirge“, der Gruppe „Vocabella“ und dem Prager Marionettentheater mit den bekannten Puppen Hurvinek & Spejbl. In der kommenden Woche wird Max Raabe mit seinem Palastorchester die Albrechtsburg besuchen und die Gäste mit seinem Stil der 20er und 30er Jahren im historischen Ambiente verzaubern. Weitere Veranstaltungen, wie Theater, Buchlesungen und Ausstellungen werden folgen, um ein breites Spektrum für Besucher und Touristen anbieten. www.albrechtsburg-meissen.de