Das von August dem Starken im 18.Jahrhundert errichtete Jagd- und Lustschloss in Moritzburg, hat im vergangenen Jahr mit 314.000 Gäste, einen Besucherrekord erlebt.

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Eines der begehrtesten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten von Einheimischen und Touristen liegt unmittelbar vor den Toren Dresdens. Die zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen im Schloss sind zum Besuchermagnet für jung und alt geworden.

Nicht zuletzt durch die Sonderschau zum Märchenfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, der im Winter 1972 / 73 im und um das Gelände des faszinierenden Prunkbaus gedreht wurde.

Allein diese wollten bisher über 120.000 Besucher sehen.clip_image004Wegen des Erfolges wird die Ausstellung noch bis zum 28.Februar geöffnet sein und lädt, gerade in den Ferien, Film- und Märchenfreunde herzlich ein.

Nachdem bereits Herzog Moritz von Sachsen 1542 ein Jagdschloss im Friedewald errichtete, wurde die später errichtete Schlosskapelle zur Krönung August des Starken zum König von Polen katholisch eingeweiht.

Dieser begann im Jahr 1723 mit großen Umbauarbeiten damit, den Renaissancebau in ein barockes Jagd- und Lustschloss, wie es heute noch zu besichtigen ist. Als Architekt wurde Matthäus Daniel Pöppelmann beauftragt, der mit den besten sächsischen Handwerkern und Künstlern an diesem Gesamtkunstwerk, mit seinen sieben Sälen und den 200 Zimmern, gewirkt hat. Dazu wurden die umliegenden Teiche und Tiergehege, sowie die Fasanerie, angelegt, doch das Schloss wurde erst um 1800 weiter in die Umgebung eingebunden.

Schloss Moritzburg repräsentiert eine der größten Trophäensammlungen Europas an die Jagdlust der Wettiner und zeigt mit kostbaren Porzellane, Möbel und Gemälde die Wohn- und Tafelkultur des 18.Jahrhunderts am Hofe der sächsischen Herrscher.

www.schloss-moritzburg.de

Gäste aus dem In- und Ausland bekommen von Ihren Hotels in Dresden die Empfehlung, einen Ausflug zu diesem außergewöhnlichen Bauwerk und den ausgestellten Kunstschätzen zu unternehmen, um die Geschichte des sächsischen Adels hautnah zu erleben.