In diesem Jahr feiert die Porzellanmanufaktur Meissen Ihr 300jähriges Jubiläum und zeigt nicht nur in den eigenen Räumen die Entstehung und die Geschichte des weißen Goldes. Johann Friedrich Böttger gilt als Erfinder des ersten europäischen Porzellans, welches zunächst als rotes Böttgersteinzeug besonders in marmorierten Fliesen Verwendung fand. Erst durch den Zusatz von Kaolin wurde es möglich, weißes Porzellan herzustellen. Diese Erfindung nutzte Böttger, mit der Verwendung von Hartporzellanglasur und Dekor Farbe, zur ersten fabrikmäßigen Produktion.So war der Siegeszug des heute noch berühmten Zwiebelmuster mit den Blauen Schwertern nicht mehr aufzuhalten.

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Von der Albrechtsburg, wo die Herstellung begann, wurde zunächst das begehrte Porzellan an verschiedene Königshäuser in Europa und in den folgenden Jahrhunderten sogar weltweit geliefert.

Die Stadt Dresden widmet sich mit Ihrer sächsischen Tradition, die 1710 im Auftrag von

August dem Starken patentiert wurde, in einer Sonderausstellung im Japanischen Palais.

Vom Mai bis Ende August sind hier Geschirrporzellan, Fliesen, Ziergegenstände, Figuren, Kleinplastiken und die außergewöhnlichen, wie einmaligen Dekore zu bestaunen. Seit vielen Jahren ermöglicht die Porzellanmanufaktur Meissen Besuchern und Touristen, einen Einblick in Ihre Gläserne Produktion, lässt dabei den Dekormalern über die Schulter schauen und bietet so einen umfassenden Überblick von der Herstellung des begehrten weißen Goldes. www.meissen.de

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Ein lohnenswertes Ziel, denn die Gäste der Hotels in Dresden haben diese Stätte der handwerklichen Tradition in einer halben Stunde Autofahrt durch das reizvolle Elbtal erreicht.

Wer es liebt, aktiv Dresden und seine Umgebung kennen zu lernen, kann den Elbradweg durch die Sächsische Weinstrasse nutzen und so noch viele weitere, interessante Entdeckungen auf den Weg nach Meissen erleben.