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Seit Jahren wird ein passendes Konzept für die Gebäude der Bienertmühle gesucht. Jetzt scheint eine Lösung für die ehemalige Weizenproduktion gefunden. Der Deutsche Alpenverein ( DAV ) will hier in Eldorado für Kletterfreunde schaffen und das Gebäude vor dem Verfall retten. In den über 2000 qm großen Halle und auf fünf Stockwerke wird ein Paradies für Bergsportler entstehen, die über die Grenzen der Stadt Dresden hinaus zu einem beliebten Standort für Kletterer und Boulder entwickelt werden soll. Mit beteiligt an diesem Projekt muss auch der Sächsische Bergsteigerbund seinen Anteil beibringen, um das Vorhaben realisieren zu können. Interessant ist die Idee auf jeden Fall, denn die Nähe zur Sächsischen Schweiz, wo das Klettern eine langjährige Tradition hat, wird die Bienertmühle, gerade in den Wintermonaten, Hunderte Freaks der Szene in Ihren Bann ziehen. Ein ganzjähriges Training ist für diesen Sport unbedingt Pflicht, um Ausdauer, Kraft und Geschick für die unterschiedlichsten Herausforderungen auf der ganzen Welt zu tanken. Auch die amtierende deutsche Meisterin, Julia Winter, die das Klettern als eine Lebenseinstellung sieht, freut sich sicher auf dieses neu entstehende Gelände. Die 25jährige startet beim diesjährigen Weltcup auf dem Dresdner Altmarkt vor dem nh Hotel Dresden und hofft auf einen der vorderen Plätze. Dieses bevorstehende Event will auf diesen besonderen Sport aufmerksam machen und interessierte Bergsteiger oder Kletterfreunde für die umliegenden Bergwelten oder vielleicht auch für die Indoor – Möglichkeiten in Dresden werben. So bietet Elbflorenz mehr als Kunst, Kultur und Lebensart, zeigt weitere Facetten für touristische Aktivitäten und lockt neue Zielgruppen in die Region.

In diesem Jahr wird Dresden noch weiter das Tor nach Europa öffnen. Mit Hilfe von verschiedenen Airlines geht der Airport im Norden der Sächsischen Landeshauptstadt neue Ziele an den Start. Dabei wird Cirrus die Strecke nach Wien ausbauen und bringt Business-Kunden wie auch österreichische Touristen nach Elbflorenz. Einerseits ist somit ein Stück Werbung für die Kunst- und Kulturstadt Dresden im benachbarten Alpenland möglich. Die Sachsen können durch diese Verbindung einen musikalischen Abstecher in die Donaustadt machen. Beide Städte verbinden einige interessante Parallelen, wie die berühmten Chöre, einerseits die Sängerknaben und andererseits den Kreuzchor. Die Wiener lieben Ihr Schnitzel, den Kaiserschmarrn und dazu einen Melange. In den Restaurants und Dresdner Hotels werden Sauerbraten, Quarkkeulchen oder Eierschecke und een Schälschen Heessn serviert. Neben der Kurzstrecke werden mehrere Veranstalter der Reisebranche Ihren Start gen Atlantik, Schwarzen- Roten und Mittelmeer vom Airport Dresden starten. Ab 25.März lassen Thomas Cook, TUI und viele andere Ihre Badeurlauber Richtung Gran Canaria, der Türkei, nach Ägypten und Bulgarien von hier abheben. Durch die Nonstop Anbindungen verkürzen sich die Reisezeiten und somit verlängern sich die verdienten Ferien der Sachsen, sowie den wachsenden Zuströmen aus Brandenburg, Berlin, auch Tschechien und Polen. Die Airline Easyjet bietet ab dem kommenden Sommer mehrmals pro Woche Flüge nach und von Basel – Freiburg an, die für Reisen zu den Eidgenossen, an den Bodensee oder als Verbindung in Richtung Frankreich geeignet sind. Davon wird auch der so wichtige Städtetourismus in Dresden von solventen Schweizern Angekurbelt, die entsprechende Kaufkraft an die Elbe bringen sollen. Mit diesen Erweiterungen am Flughafen Dresden bekommt die Region zusätzliche Bekanntheit und Attraktivität und nicht zuletzt neue Zielgruppen als Besucher.

Neben der hochwertigen Qualität der unzähligen Kunst- und Kulturstätten konnten auch Hotels in Dresden bei Zertifizierungen und Tausenden Gästen mit Spitzenwerten punkten. Unter den über 150 Hotels unterschiedlichster Kategorien der Sächsischen Landeshauptstadt ist für jedermann die richtige Herberge zu haben. Das seit knapp zwei Jahren in der Königsstrasse ansässige Bülow Residenz hat kürzlich zum Fünf Sterne Prädikat das Siegel „Superior“ erhalten und ist so mit der in Deutschland höchsten Auszeichnung für Ausstattung, Service und Qualität bedacht worden. Jetzt kann sich Dresden mit drei Häusern dieser Kategorie am nationalen und internationalen Markt zeigen und kaufkräftige Klientel an die Elbe locken. Bisher waren derartige Metallschilder nur am Kempinski Taschenbergpalais gegenüber der Semperoper und am Hotel Suitess an der Frauenkirche der DEHOGA angebracht. Jetzt schmückt auch der Eingang vom edlen Haus an der Dreikönigskirche die blank geputzten Sterne mit dem Zusatz „Superior“. Ein weiteres Hotel in Dresden konnte die Gäste vom Bewertungsportal „Holiday Check“ überzeugen, welches mit hervorragenden Service, exzellentem Ambiente und besonderem Engagement aus einer Umfrage als Sieger hervorging. Das Steigenberger de Saxe am Neumarkt ist mit dem begehrten Publikumspreis und zum TopHotel 2012 bei den Empfehlungen des Portals gekürt worden. Im Rahmen der größten touristischen Messe der Welt, der ITB in Berlin, bekommt das Hotel die Auszeichnung offiziell überreicht. Wer also Dresden besuchen möchte, den richtigen Platz zum Übernachten sucht und zudem eine besondere Qualität erwartet, wird in keinster Weise enttäuscht sein.Denn nicht nur die hochwertigen Häuser, auch die Mittelklasse und die immer mehr werdenden Low Budget Hotels in Dresden bieten besten Service, hervorragende Ausstattung und sächsische Gastfreundschaft, die über die Grenzen der Stadt und des Freistaates Sachsen, immer mehr Freunde gewinnen konnte.

Genau fünf Jahrzehnte ist es her, als James Bond „geboren“ wurde. Im Auftrag des Guten, auf der ganzen Welt unterwegs und immer auf der Jagd nach Gangstern, Betrügern und sonstigen Bösewichten. Schon die ersten Filme waren Kassenschlager in den Kino`s und das setzt sich bis zum heutigen Tag fort. Immer ausgestattet mit besonderen „Utensilien“ von Mister „Q“, eleganter Kleidung, wortgewandt und gewitzt, immer mit Durch- und Ausblick, konnte Bond mit der „Lizenz zum Töten“ seine Gegner stellen und „schöne“ Frauen begeistern. Dabei wurde noch ein Klassiker zum Kultgetränk, denn in den Bars wurde „Gerührt nicht geschüttelt“ und der Martini zum gesellschaftlichen Lieblingscocktail nicht nur der High Society erkoren. Bei wechselnden Darstellern überzeugten nach Kritikerstimmung besonders Sean Connery, der mit Witz die Reihe ins „Laufen“ brachte. Nach George Lazenby stieg Roger Moore, der für sein Wirken einen Ehrenpreis beim Semperopernball in Dresden überreicht bekommt, in die Rolle des charmanten Privatdetektiven und überzeugte mit Lässigkeit, Schwung und Esprit. In der Folge engagierten die Filmemacher Timothy Dalton für die gefährlichen Missionen, um die „Welt“ zu retten. Mit Pierce Brosnan und zuletzt Daniel Craig wurden die Regisseure mutiger, indem atemberaubende Locations, explosive Stunts und wie schon in den vergangenen Folgen, attraktive Frauen an die Seite. Es begann mit Ursula Andress in den 60er Jahren, Claudine Auger, Jane Seymour, Barbara Bach, Carole Bouquet, Kim Basinger, Teri Hetcher, Sophie Marceau, Halle Berry und Eva Green waren unter anderem die Begleiterinnen oder auch Rivalinnen der Agenten 007. Der anhaltende Erfolg verspricht auch in nächster Zukunft spannende und knisternde Unterhaltung und wird die Regisseure ermutigen, weiteren Stoff für interessante Streifen verarbeiten lassen. Im Herbst diesen Jahres wird dann das neueste Werk mit „Skyfall“ die Bond – Freunde In die Kinos locken und den Siegeszug vielleicht auch die nächsten Fünfzig Jahre einläuten

Nach der Aberkennung des Welterbe der UNESCO für das Elbtal durch den Bau der Waldschlösschenbrücke, bewerben sich hierfür mehrere Regionen in Sachsen. Um sich mit einem derartigen Titel schmücken zu können, erfordert ein besonderes und nachhaltiges Konzept, um seine Einzigartigkeit herauszustellen. Zehn interessante und außergewöhnliche Projekte gehen an den Start und wollen Ihr Vorhaben beim Innenministerium in Dresden für eine erfolgreiche Bewerbung einreichen. Und das es für die Kommission schwer wird, die richtige Entscheidung treffen zu können, zeigt die Auflistung der herausragenden Projekte der Initiatoren. Die Sächsisch-Böhmische Schweiz präsentiert sich mit seiner einzigartigen Landschaft, den Freizeitwerten für Erholung im Nationalpark, sowie die partnerschaftliche Kooperation zwischen deutschen und tschechischen Touristikern. Traditionsreich und regional buhlt das im Osten Sachsens befindliche Umgebindeland, welche um die Zukunft der alten Baukunst ländlicher Behausungen kämpft. Als einer der schönsten wiederhergestellten Altstädte in Deutschland geht die Stadt Görlitz ins Rennen, die bereits als Kulturhauptstadt Europas auf sich aufmerksam gemacht hatte, mit der via regia für Furore sorgte, rechnet sich gute Möglichkeiten aus. Die Stadt Meißen mit Schloss Albrechtsburg, wo Sachsens Ursprung liegt und der berühmten Porzellanmanufaktur rechnen sich gute Chancen aus, eine Runde weiter zu kommen. Kleine Chance rechnen sich auch die Schlosskapelle Hartenfels, der versteinerte Wald in Chemnitz, das westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Topasvorkommen Schneckenstein aus, die mit Individualität und Geschichte punkten wollen. Interessant und aussichtsreich sieht die Leipziger Notenspur Ihre Bewerbung an, wo durch die Jahrhunderte Tradition des Thomaner Chores, Bach und andere musikalische Geschichten in der Messestadt zum Tragen kommen sollen. Aus Dresdner Sicht hat die Gartenstadt Hellerau recht gute Chancen, die Jury zu überzeugen, denn die Region im Norden der Sächsischen Landeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren besonders herausgeputzt. Drücken wir allen beteiligten Projekten viel Glück und hoffen, dass es in ansehbarer Zeit, ein weiteres Welterbe im Freistaat geben wird.

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