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Das traditionsreiche „Haus Altmarkt“ soll zu einem weiteren Hotel in Dresden umgebaut werden. Der Standort zählt zu einem der exponiertesten von Elbflorenz und wird besonders die angespannte Situation in der Innenstadt beleben. Nach den in den letzten Jahren im Umfeld eröffneten Holiday Inn Express, dem ibis budget, dem nh Hotel und auch dem Swissotel entsteht ein weiterer Konkurrent in einem attraktiven Gebäudeensemble gegenüber dem Kulturpalast. Der Investor Berlinhaus hat signalisiert, dass hier ein attraktives Sternehotel integriert wird, welches durch einen renommierten Betreiber, zusätzliche Impulse für den Tourismus bringt. Vor einigen Jahren wollte die WOBA das denkmalgeschützte Haus Altmarkt und die Wohnungen in den Nebengebäuden bereits sanieren. Dies übernimmt jetzt, mit einem erfolgreichen Architekten, der Privatinvestor und integriert ein neues Dresdner Hotel. Welcher Name dann zur Eröffnung auf dem Türschild steht, wollte Struel Prajs, Chef von Belinhaus GmbH, noch nicht nennen. Dazu sind noch konkrete Betreibermodelle im Gespräch, die zum Charakter und der geplanten Ausstattung passen. Von Vorteil wäre es aus Sicht der vorgesehenen Marketingaktivitäten der Dresdner Marketing Gesellschaft (DMG), wenn sich eine internationale Kette oder eine Hotelkooperation einmietet, die auf der Welt für die sächsische Landeshauptstadt wirbt. So werden Synergien möglich, den Anspruch Besucher und Gäste von allen Kontinenten für die Elbmotropole zu begeistern. Verfolgen wir die nächsten Wochen, welche Entscheidung der Investor mit einer Hotelgesellschaft trifft.

Obwohl Dresden mit über vier Millionen Gästen in 2012 einen weiteren Zuwachs von Touristen aus aller Welt verzeichnete und damit eine neue Höchstmarke aufstellte, gibt es nicht überall Grund zur Freude. Gerade die Hotels in Dresden, die im besonderen von den Gästen profitieren, haben mit den Verkaufspreisen Ihrer Zimmer zu kämpfen. Vielleicht ist es, wie aus Expertenkreisen zu hören ist, schon wichtig, neue Bettenkapazitäten in Dresden zu schaffen, um die Anfragen von heute und die der Zukunft für Reisen nach Elbflorenz zu bedienen. Doch das Verhältnis der neu entstandenen und zukünftig eröffneten Hotels in Dresden ist kaum gleich anzusehen. Zum Beispiel half das Swissotel am Schloss, die sächsische Metropole für Schweizer Gäste interessant zu machen. So sind auch entsprechende Gästezahlen aus dem Land der Eidgenossen zu verzeichnen, die vorher kaum in Dresden zu zählen waren. Auch aus anderen Länder, wie Russland, Spanien und USA, kommen mehr und mehr Touristen in die Elbmetropole, um Kunst, Kultur und Shopping zu erleben. Gerade in diesen Zielmärkten sind in den letzten Monaten verstärkt Aktivitäten der Dresdner Marketing Gesellschaft (DMG) durchgeführt worden und haben sich erfolgreich ausgezahlt. Dennoch haben auch die internationalen Marken, die in Dresden präsent sind, wie die spanischen nh hoteles, die amerikanischen Holiday Inn’s und das russische Azimut, großen Anteil an den Gästeströmen aus Ihren Heimatländern. Was die Leistungsträger jedoch feststellen mussten ist, dass vorrangig durch ein günstiges Preisverhältnis, eine Vielzahl von Gästen für Dresden und Sachsen begeistert werden konnte. Es steht die Frage im Raum, wie wird sich das zukünftig entwickeln, wenn in den nächste Monaten, wie jetzt im April mit dem zweiten Motel One, noch weitere Hotels in Dresden entstehen?! Bei der derzeitigen Auslastung der Häuser und preiswerter Übernachtung kann wohl ein Hotelier nur von Gewinnen und guter Bezahlung seiner Mitarbeiter träumen?! Hoffen wir, dass die mit hohem finanziellen Aufwand vorgesehenen und durchgeführten Marketingaktivitäten greifen, dass die Rekordmarke von 2012 auch in diesem Jahr übertroffen wird. Nur so kann eine wirtschaftlich positive Entwicklung für die vielen Dresdner Hotels, in den Restaurants, den Museen und den zahlreichen Kulturstätten entstehen!

Nach Beendigung der Amtszeit von Benedikt XVI wird durch das Dresdner Unternehmen Kronsegler eine besondere Uhr angefertigt. Maik Liesche, der die Idee zu einer Sonderedition eines Zeitmessers für den Papst hatte, hat mit seinem Team mehrere Monate an der Entwicklung dieses Unikates gearbeitet. Nach der Zusage aus dem Vatikan, was schon als bemerkenswert einzuschätzen ist, solch ein Vorhaben überhaupt durchführen zu können, machte er sich in seiner Glashütter Uhrenschmiede an die Arbeit. Mit seiner limitierten „Sacristan“ erinnert er zugleich an das 265ste Oberhaupt der Katholischen Kirche. Genau diese Anzahl an Uhren wird es mit speziellen Anzeigen geben, die neben Zeit und Datum, auch täglich stattfindende Gebetszeiten ausweisen werden. Dies ist ein Relikt aus dem Mittelalter, wo Benediktiner Ihre Gebete nach Wasser- oder Sanduhren festlegten.

In Absprache mit der Sternwarte im Vatikan hatte der Dresdner die erste spezielle Uhr bereits zum Ende der Amtszeit an den „Deutschen Papst“ überreicht. Liebhaber aus aller Welt bekundeten bereits Interesse für die knapp 4000 EURO teure Sonderedition. Ein Großteil der Erlöse fließen in die Stiftung der Sternwarte im Vatikan. Im Vorfeld des einzigartigen Zeitmessers hatte Liesche mit seinen Mitarbeitern eine Serie „Sacristan“ mit „christlichem“ Preis hergestellt, die in einer Auflage von 10.000 Stück und etwa 150 Euro komplett vergriffen ist. Eine Neuauflage ist zwar nicht vorgesehen, doch optional den Pilgern und Anhängern von Benedikt XVI ein Erinnerungsstück zu bieten, könnte eine weitere Produktion nicht unbedingt ausgeschlossen werden. Maik Liesche hat mit seiner Idee die Zeichen der Zeit in doppelter Hinsicht aufgegriffen, die als täglich verwendetes Utensil und als Sammlerstück einer besonderen Amtszeit gilt. Zudem bekommt Dresden und insbesondere die Uhrentradition aus Glashütte einen weiteren Schub Ihrer filigranen und perfekten Qualität auf der ganzen Welt und macht Werbung für die Tradition des Uhrenhandwerkes aus Sachsen.

Das Hotel Taschenbergpalais und die Staatsoperette lädt zum diesjährigen Operettenball zu „Einer italienischen Nacht“. Das Ensemble aus Leuben präsentiert am 15.März berühmte Stücke von Künstlern aus Südeuropa. Dabei werden die rund 100 Akteure mit Ballett und Gesang die Besucher begeistern und den Ballabend zu einem besonderen Erlebnis machen. Das Ambiente im Kempinski Hotel Dresden ist nun seit Jahren für diese Galaveranstaltung festgesetzt und bietet einen würdevollen Rahmen für das Traditions – Event gegenüber der Semperoper.

Melodien aus mehreren Jahrhunderten laden zum Tanzen ein. Für die kulinarische Begleitung des Abends hat die Küche des fünf Sterne Hotels Leckereien aus Italien in Vorbetreitung und der Service serviert Spezialitäten aus dem Land des „Stiefels“. Der 19.Operettenball wird auch, wie in den vergangenen Jahren, eine Tombola für den guten Zweck durchführen. Der Erlös kommt dem Jugendtanzprojekt an der Staatsoperette zu Gute. Natürlich kommen edle Gewinne zur Ausschüttung, die unter anderem eine mit zahlreichen Brillanten besetzte Damenuhr vom Juwelier Leicht als Hauptpreis verlost wird. Die mehr als 400 Gäste des Abends bekommen bei Live Musik die Möglichkeit, bis in den Morgengrauen die Tanzfläche zu füllen. Wer gern bei diesem begehrten Ball dabei sein möchte, muss sich schnell entscheiden, denn nur wenige Restkarten zum Preis von 155 im Vestibül bis 210 EURO im Festsaal im Kempinski Taschenberg Hotel Dresden sind noch zu haben. Lassen Sie sich von „Einer italienischen Nacht“ verzaubern und lauschen Sie den wunderschönen Melodien der Mitwirkenden von der Staatsoperette Dresden.

Einige Wochen sind es noch, bis das erste Dresdner Schokolademuseum auf der Schlossstraße eröffnet. In den Räumen von Camondas Schoko-Kontor neben dem Swissotel Dresden entsteht bis zum späten Frühjahr eine interessante Ausstellung zu den Themen Kakao, seiner Herkunft und der Verarbeitung zu feinster Schokolade. Seit mehreren Jahren ist Betreiber Ivo Schaffer auf der ganzen Welt unterwegs, um Utensilien von den Plantagen zu sammeln, die er in sein Museum zur Schau stellen wird. Viele kleine Details sollen dabei an die lange Tradition der Dresdner Schokoladengeschichte, die Ende des 19.Jahrhunderts zu den bekanntesten in Deutschland zählte, anknüpfen. Für sein Museum besuchte Schaffer zahlreiche Flohmärkte, wo ein ungeahnter Fundus an Artikeln für sein Vorhaben zu finden war. In mühevoller Kleinarbeit entsteht nun auf rund 100 qm eine ganz besondere Ausstellung, die alles über das beliebte Naschwerk erzählen wird. Einige Stücke sind über 130 Jahre alt und dokumentieren auf Postkarten und Werbeschildern von den bekannten Firmen dieser Zeit. Mit interessanten Führungen und das Live rösten von Kakao bekommen die Besucher einen umfassenden Einblick, wie der Weg von der Bohne bis hin zum Schmelzen auf der Zunge, funktioniert. Und als kulinarischen Nebeneffekt kann man dann gleich vor Ort eine Kostprobe nehmen. Schaffer und seine Mitarbeiter bekommen von Ihren Stammkunden fast täglich die Frage gestellt, wann denn endlich das Dresdner Schokoladenmuseum in seiner ganzen Schönheit zu besichtigen wäre. Jetzt sind es lediglich einige Wochen, bis die Eröffnung des wohl „süßesten Museums“ in der doch sonst so üppig ausgestatteten musealen Kulturlandschaft von Elbflorenz, seine Türen für die Liebhaber des Naschwerkes öffnen.

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