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Neben Bunter Republik, alternativer Musik-Partys, moderner Kunst und wechselnder Kneipenkonzepte gibt es jetzt wieder etwas NEUES. Ein ganz spezielles Spiel ist im pulsierenden Viertel für die Dresdner Fußball-Fans entstanden. In der Groovestation rollen die Bälle des Kickers in Dynamo gelb-schwarz und in den Farben der Münchner Bayern. Auch wenn es im Moment noch zu keinem Duell dieser zwei Traditionsmannschaften kommen kann, drehen sich die Spieler an den Stangen und versenken die Bälle im gegnerischen Tor. In mühevoller Handarbeit, mit Feile, Farbe und Pinsel steht das edle Stück zum Match bereit. Der Ansturm auf den Tischkicker lässt zwar noch ein wenig Luft für freie Spielzeiten, doch die Hoffnung auf „echte“ Dynamos steht bei den Produzenten des guten Stücks noch auf die Warteliste. Es war etwas langweilig, einfach nur mit anonymen Holzfiguren zu spielen, deshalb nahmen sich die „künstlerischen“ Heimwerker die Zeit alles etwas pfiffiger zu gestalten. Ob Koch, Dedic, Kirsten oder Fiel auf der einen Seite und Schweini, Lahm, Kros oder Gomez auf der anderen, lassen einige spannende Spiele auf der Katharinenstrasse in der Dresdner Neustadt erleben. Und das jetzt zu bespielende „Grün“ wird in Zukunft eine richtige Fan-Atmosphäre bekommen, denn die legendären Licht-Giraffen vom Harbig-Stadion werden hier nachgebildet. Dann spätestens lohnt sich ein Turnier mit Freunden, denn mit einer fast originalgetreuen Nachbildung lässt es sich viel besser spielen, meinen die kleinen Handwerker aus der Kultkneipe. Also schon mal einen Blick reinwerfen und den kleinen Ball rollen lassen. Vielleicht hilft ein Sieg hier gegen die Bayern, auch für die Großen in der Glücksgasarena für einen nächsten Heimsieg.

Ein Sachse aus Ernstthal, der zu Lebzeiten, die Welt der Indianer beschrieben hat, hinterließ für die Nachwelt eine umfangreiche Sammlung von Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand, Karl May. Auch nach Hundert Jahren nach seinem Tod begeistert er jung und alt mit seinen Romanen zu den Eingeborenen und dem Leben zwischen Rothäuten und Weißen. Ein großer Teil seines Schaffens ist heute noch in der Villa Shatterhand zu sehen, wo auch zahlreiche Mitbringsel seiner „Reisen“ ein zu Hause bekommen haben. In diesem Jubiläumsjahr erzählen besonders liebevolle Ausstellungen, jede Menge Geschichten über sein Lebenswerk. In seinen sogenannten Ich-Romanen verkleidete er sich immer wieder in neue Weggefährten, die sich für die Freiheit und das Leben der Eingeborenen einsetzte. Die gesammelten Gegenstände seiner unzähligen Begegnungen der Einheimischen in Amerika, sind von der Karl-May-Stiftung in einer einzigartigen Sammlung vereint. Im Radebeuler Indianermuseum, nahe Dresden, sind neben Kleidung, den berühmten Bärentöter und Silberbüchse, einem nachgebildeten Arbeitszimmer und Bibliothek, auch literarische Spätwerke zu sehen, die gerade den jungen Lesern gefällt. Zu Ehren seines 100jährigen Todestag am 30.März soll nun der Karl-May-Erlebnispfad eingeweiht werden, der spielerisch zur pädagogischen Bildung beiträgt. Mit der neu gebauten Blockhütte wird zudem eine Erweiterung des Indianermuseum Geschaffen, um das gesamte Werk seiner literarischen Schriften, mit entsprechenden Ausstellungsstücken verbunden, noch deutlicher darzustellen. Radebeul erhofft sich zum Jubiläum zahlreichen Zulauf aus nah und fern und will damit an das touristisch erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Für die hier ansässigen Hotels und Pensionen war es ein spannender Anlass, besonders familienfreundliche Angebote zu erstellen, um die Belegung der Betten zu sichern. Auch für die Gastronomie im Vorort von Dresden ergaben sich Chancen, das Thema Karl May in die Gestaltung der Speisekarten einfließen zu lassen. Die Stiftung würde sich ganz besonders freuen, wenn neben Touristen auch viele Naherholungssuchende, Familien und Schulgruppen ins neugestaltete zu Hause von „Old Shatterhand“ kommen würden.

Von Asta Nielsen 1912 bis Dauerserien 2012, ein Jahrhundert mit über 3000 Filmen, feiern die Babelberg Filmstudios Ihren Erfolg. Hier, im Stadtteil von Potsdam, begann der Deutsche Film zu laufen und hat bis zum heutigen Tag seine dauerhafte Präsenz auf der ganzen Welt gewahrt. Mit Individualität, Ideenreichtum und klassischen Stoffen aus der Literatur wurden Ständig interessante und einfühlsame Filme produziert. Schauspieler von Weltniveau gingen in den Babelberg Studios ein und aus. Themen wie Sozialkritik, Geschichte, Krieg, Liebe und Märchen, kein Genre haben die Macher und Regisseure in den Jahrzehnten Ihres Schaffens ausgelassen. Der erste Kinofilm „Totentanz“ war nur der Anfang einer Story, die selbst durch gesellschaftliche Veränderungen keinen Abbruch beim Filmen großer Streifen zeigte. Über „Das Kabinett des Doktor Caligari“ von 1920, „Der letzte Mann“ mit seiner veränderten Kameratechnik und der bis in die Neuzeit als einer der mit Ästhetik glänzende Film „Metropolis“, sind auch Größen wie Marlene Dietrich in „Der Blaue Engel“ oder Hans Albers in „Münchhausen“ hier zu erfolgreichen Schauspielern avanciert. Auch in der ehemaligen DDR konnten, trotz verschiedener Reglementierungen, spannende und ergreifende Produktionen hergestellt. Mit dem Drama „Nackt und Wölfen“ in den 1960er Jahren bis hin zu „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ in 2008 sind Kriegsgeschichte aufgearbeitet worden. Filme, wie „Heisser Sommer“ und „Solo Sunny“, in den 1970ern, trafen die Geschmäcker der Jugend im sozialistischen Staat. Mit „Die Legende von Paul und Paula“ traf das Team von Babelsberg 1973 das Interesse der Liebenden, die den Streifen zu Kultstatus verhalfen. Die Studios in Potsdam bekamen nach der Zusammenführung von Ost und West weiterhin Schub im Geschäft von großen Produktionen. Regisseure rangen um die begehrten Hallen in Babelsberg und das professionelle KnowHow der Crews in den Studios. Der Durchbruch im weltweit umkämpften Filmmarkt schafften das Deutsche Hollywood mit den Kino-Hits „Der Pianist“, Die Bourne-Verschwörung, „Der Vorleser“ und nicht zuletzt mit „Inglorious Bastards“ vom Starregisseur Quentin Terantino.

Auch in Zukunft sieht es auf dem über 25.000 qm großen und modernsten Gelände Europas der Babelsberg Studios gut aus, dass Weltstars und international renommierte Filmemacher dort Ihre Produktionen abdrehen werden.

Die Semperoper lädt am 24.Februar zur großen Nacht der Stars. Seit Jan Vogler, Star-Cellist, bereits 2010 bei der ersten Auflage dabei war, wird er auch in diesem Jahr mit weltweit bekannten und gefeierten Opernkünstler auf der Bühne stehen. Neben ihm wird wohl die berühmteste und erfolgreichste Sängerin mit von der Partie sein , Anna Netrebko. Die Sopranistin, die bei jedem ihrer Auftritte wie ein Popstar empfangen wird, zählt bereits heute zu den größten Diven Ihrer Zunft. Am späten Abend können dann nur eine begrenzte Anzahl von Freunden der klassischen Musik, die wunderbare Stimme genießen. Die Dresdner haben die Ausnahmekünstlerin zu den Feierlichkeiten der Wiedereröffnung der Frauenkirche in ihre Herzen aufgenommen und freuen sich jedes Mal, wenn die gebürtige Russin hier zu Besuch ist. Wer sie sehen und erleben möchte, sich von der einzigartigen Stimme verzaubern lassen möchte, kann unter www.radeberger.de begehrte Freikarten bekommen. Schnelligkeit ist dabei gefragt, denn der Andrang auf die Internetseite der Radeberger Brauerei ist sicher enorm. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen, denn Anna Netrebko bei einem Ihrer in Dresden immer seltener gewordenen Auftritte zu erleben, ist einfach nur schön. Jan Vogler, ehemaliges Mitglied der Dresdner Staatskapelle, freut sich als einer der Initiatoren ebenso auf eine grandiose Radeberger Nacht der Stars.

Der „Macher“ und „Initiator“ zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, Ludwig Güttler“ liebt nicht nur seine einzigartigen Auftritte mit der Trompete. Neben Konzerte im Gotteshaus am Hilton Hotel Dresden und Steigenberger Hotel Dresden zieht er sich gern zurück und liest in Ruhe ein gutes Buch. Dabei steht die deutsche Sprache besonders im Vordergrund, denn damit wird Kommunikation gefördert, Kultur gelebt und Diskussion möglich, so der Solo-Virtuose. Bei der Auswahl der richtigen Lektüre greift Güttler am liebsten zu Büchern, die wissenswertes vermitteln, Gedanken anregen und glaubwürdig interpretiert sind. Empfehlungen vom begnadeten Trompeter sind unter anderem Werke von Thomas Steinwald, der mit „Der Sprachverführer“ Deutsch in einzigartiger Weise in die Gesellschaft übertragen versucht. Auch „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ von Eric Kandel inspiriert ihn mit zahlreichen Passagen, die glaubwürdig und ernsthafte Aspekte aufzeigen. Hier werden auch einige Zeilen gern unterstrichen, um besondere Gedanken noch einmal zu späterer Zeit nachzulesen und interessantes für das alltägliche Leben übernehmen zu können. Doch Ludwig Güttler fühlt sich immer noch am Wohlsten, wenn er vor Publikum mit seiner „goldenen“ Trompete begeistern kann. Mit Hunderten von Konzerten war er einer der Künstler und Unterstützer, der sich für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden eingesetzt hat. Auch in Zukunft will der außergewöhnliche Künstler seinen Einsatz für die Musik und den Erhalt von Kulturgütern in der Sächsischen Landeshauptstadt weiterführen.

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