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Ein Sachse aus Ernstthal, der zu Lebzeiten, die Welt der Indianer beschrieben hat, hinterließ für die Nachwelt eine umfangreiche Sammlung von Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand, Karl May. Auch nach Hundert Jahren nach seinem Tod begeistert er jung und alt mit seinen Romanen zu den Eingeborenen und dem Leben zwischen Rothäuten und Weißen. Ein großer Teil seines Schaffens ist heute noch in der Villa Shatterhand zu sehen, wo auch zahlreiche Mitbringsel seiner „Reisen“ ein zu Hause bekommen haben. In diesem Jubiläumsjahr erzählen besonders liebevolle Ausstellungen, jede Menge Geschichten über sein Lebenswerk. In seinen sogenannten Ich-Romanen verkleidete er sich immer wieder in neue Weggefährten, die sich für die Freiheit und das Leben der Eingeborenen einsetzte. Die gesammelten Gegenstände seiner unzähligen Begegnungen der Einheimischen in Amerika, sind von der Karl-May-Stiftung in einer einzigartigen Sammlung vereint. Im Radebeuler Indianermuseum, nahe Dresden, sind neben Kleidung, den berühmten Bärentöter und Silberbüchse, einem nachgebildeten Arbeitszimmer und Bibliothek, auch literarische Spätwerke zu sehen, die gerade den jungen Lesern gefällt. Zu Ehren seines 100jährigen Todestag am 30.März soll nun der Karl-May-Erlebnispfad eingeweiht werden, der spielerisch zur pädagogischen Bildung beiträgt. Mit der neu gebauten Blockhütte wird zudem eine Erweiterung des Indianermuseum Geschaffen, um das gesamte Werk seiner literarischen Schriften, mit entsprechenden Ausstellungsstücken verbunden, noch deutlicher darzustellen. Radebeul erhofft sich zum Jubiläum zahlreichen Zulauf aus nah und fern und will damit an das touristisch erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Für die hier ansässigen Hotels und Pensionen war es ein spannender Anlass, besonders familienfreundliche Angebote zu erstellen, um die Belegung der Betten zu sichern. Auch für die Gastronomie im Vorort von Dresden ergaben sich Chancen, das Thema Karl May in die Gestaltung der Speisekarten einfließen zu lassen. Die Stiftung würde sich ganz besonders freuen, wenn neben Touristen auch viele Naherholungssuchende, Familien und Schulgruppen ins neugestaltete zu Hause von „Old Shatterhand“ kommen würden.

Von Asta Nielsen 1912 bis Dauerserien 2012, ein Jahrhundert mit über 3000 Filmen, feiern die Babelberg Filmstudios Ihren Erfolg. Hier, im Stadtteil von Potsdam, begann der Deutsche Film zu laufen und hat bis zum heutigen Tag seine dauerhafte Präsenz auf der ganzen Welt gewahrt. Mit Individualität, Ideenreichtum und klassischen Stoffen aus der Literatur wurden Ständig interessante und einfühlsame Filme produziert. Schauspieler von Weltniveau gingen in den Babelberg Studios ein und aus. Themen wie Sozialkritik, Geschichte, Krieg, Liebe und Märchen, kein Genre haben die Macher und Regisseure in den Jahrzehnten Ihres Schaffens ausgelassen. Der erste Kinofilm „Totentanz“ war nur der Anfang einer Story, die selbst durch gesellschaftliche Veränderungen keinen Abbruch beim Filmen großer Streifen zeigte. Über „Das Kabinett des Doktor Caligari“ von 1920, „Der letzte Mann“ mit seiner veränderten Kameratechnik und der bis in die Neuzeit als einer der mit Ästhetik glänzende Film „Metropolis“, sind auch Größen wie Marlene Dietrich in „Der Blaue Engel“ oder Hans Albers in „Münchhausen“ hier zu erfolgreichen Schauspielern avanciert. Auch in der ehemaligen DDR konnten, trotz verschiedener Reglementierungen, spannende und ergreifende Produktionen hergestellt. Mit dem Drama „Nackt und Wölfen“ in den 1960er Jahren bis hin zu „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ in 2008 sind Kriegsgeschichte aufgearbeitet worden. Filme, wie „Heisser Sommer“ und „Solo Sunny“, in den 1970ern, trafen die Geschmäcker der Jugend im sozialistischen Staat. Mit „Die Legende von Paul und Paula“ traf das Team von Babelsberg 1973 das Interesse der Liebenden, die den Streifen zu Kultstatus verhalfen. Die Studios in Potsdam bekamen nach der Zusammenführung von Ost und West weiterhin Schub im Geschäft von großen Produktionen. Regisseure rangen um die begehrten Hallen in Babelsberg und das professionelle KnowHow der Crews in den Studios. Der Durchbruch im weltweit umkämpften Filmmarkt schafften das Deutsche Hollywood mit den Kino-Hits „Der Pianist“, Die Bourne-Verschwörung, „Der Vorleser“ und nicht zuletzt mit „Inglorious Bastards“ vom Starregisseur Quentin Terantino.

Auch in Zukunft sieht es auf dem über 25.000 qm großen und modernsten Gelände Europas der Babelsberg Studios gut aus, dass Weltstars und international renommierte Filmemacher dort Ihre Produktionen abdrehen werden.

Der „Macher“ und „Initiator“ zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, Ludwig Güttler“ liebt nicht nur seine einzigartigen Auftritte mit der Trompete. Neben Konzerte im Gotteshaus am Hilton Hotel Dresden und Steigenberger Hotel Dresden zieht er sich gern zurück und liest in Ruhe ein gutes Buch. Dabei steht die deutsche Sprache besonders im Vordergrund, denn damit wird Kommunikation gefördert, Kultur gelebt und Diskussion möglich, so der Solo-Virtuose. Bei der Auswahl der richtigen Lektüre greift Güttler am liebsten zu Büchern, die wissenswertes vermitteln, Gedanken anregen und glaubwürdig interpretiert sind. Empfehlungen vom begnadeten Trompeter sind unter anderem Werke von Thomas Steinwald, der mit „Der Sprachverführer“ Deutsch in einzigartiger Weise in die Gesellschaft übertragen versucht. Auch „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ von Eric Kandel inspiriert ihn mit zahlreichen Passagen, die glaubwürdig und ernsthafte Aspekte aufzeigen. Hier werden auch einige Zeilen gern unterstrichen, um besondere Gedanken noch einmal zu späterer Zeit nachzulesen und interessantes für das alltägliche Leben übernehmen zu können. Doch Ludwig Güttler fühlt sich immer noch am Wohlsten, wenn er vor Publikum mit seiner „goldenen“ Trompete begeistern kann. Mit Hunderten von Konzerten war er einer der Künstler und Unterstützer, der sich für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden eingesetzt hat. Auch in Zukunft will der außergewöhnliche Künstler seinen Einsatz für die Musik und den Erhalt von Kulturgütern in der Sächsischen Landeshauptstadt weiterführen.

Eine besondere Aktion wird von der Comödie Dresden am Hotel Elbflorenz Dresden geplant. Mit „11 Mann im Abseits“ will das Ensemble des Theaters den gleichen Erfolg feiern, wie sonst der Fußball ins Glücksgasstadion bringt. Der Comödie – Direktor Olaf Maatz kam die Idee, als Tausende Fans das Auswärtsspiel gegen Osnabrück zum Aufstieg in die zweite Bundesliga auf der Großleinwand verfolgten. Warum kommen soviel Zuschauer zum Fußball und nicht ins Theater. Dies soll jetzt geändert werden. Am 9.Juni steigt das große Open Air mit der Aufführung im Harbig Stadion an der Lennèstrasse. Die SG Dynamo Dresden sorgt seit Jahren für zahlreichen Stoff, der nach Aussage des Theaterchefs, besonders gut geeignet ist, in einer Komödie zu verarbeiten. Mit dem Titel des Stückes sind die wirklichen Regeln des Rasensportes außer Kraft gesetzt, denn elf Spieler einer Mannschaft können keinesfalls im Abseits stehen. Das inszenierte Stück wird mit Hinblick auf das im kommenden Jahr stattfindende Jubiläum, von 60 Jahre SGD, soll die Geschichte des Vereins im Mittelpunkt stehen. Die Macher um Autor Alexander G. Schäfer planen ein interaktives Fest mit hoffentlich zahlreichen Dynamo Fans und vielen Liebhabern der heiteren Muse. Dabei werden die Besucher in das Programm eingebunden und sollen in einem riesigen Chor vereint, Ihre Stimmen zum Projekt beitragen. Natürlich dürfen die gelb-schwarzen Trikots und die schwingenden Fahnen der Clubmitglieder nicht fehlen, die von den Fans auf den Rängen zur Stimmung beitragen sollen. Der Vorverkauf ist bereits gestartet und lässt die Hoffnung eines Riesenfestes erahnen. Freien wir uns auf ein Novum im weiten rund des Stadions, wenn bis zu 25.000 Zuschauer mit „11 Mann im Abseits“ stehen!

Hellerau lädt vom 23. bis 26.Februar zum besonderen Treffen freier Tänzer. Hier wird ein Marktplatz präsentiert, der von renommierten Choreografen und Stars als eines der Ereignisse der Szene in Deutschland diskutiert wird. Begleitet werden die rund 30 Veranstaltungen von Fachbesuchern aus aller Welt, die bei offenen Proben und bei Diskussionsrunden über aktuelle Interpretationen im modernen Tanz. Dabei stehen gerade die besten Vorstellungen der Tänzer bei den Entscheidern des Workshops im Vordergrund. Hier werden die Mitglieder gesucht, die in naher Zukunft auf internationalem Parkett für das Goethe-Institut auf Tournee gehen werden. Unter den kritischen Augen von Constanza Macras, Sasha Waltz und Malou Airaudo werden die Talente ausgewählt, die als Repräsentanten durch die Welt reisen und Werbung für die Ausbildung und geschulte Kunst aus Deutschland machen werden. Einzeldarbietungen, Duette und Trios wollen Ihre Chance für einen der begehrten Plätze im Ensemble ergattern. Jeweils 30 Minuten bleiben den Künstlern, die Ihr „Pitching“ der Choreografen vorstellen, um die Jury von sich zu überzeugen. Der „Marktplatz des unabhängigen Tanztheaters“ hat auch ein besonderes Highlight im Programm, denn William Forsythe bringt ein Duo aus der Semperoper auf die Bühne. Die Maßstäbe im Festspielhaus Hellerau sind hoch gesetzt und verlangt von jedem der Teilnehmer Höchstleistungen, um einen Platz unter den Besten zu ergattern. Carmen Mehnert, Programmleiterin des Tanztreffs in Dresden, verspricht ein Ereignis, dass sich auf internationalem Niveau bewegt und für Elbflorenz ein besonderes Aushängeschild bedeutet. Und bei der Nachfrage von Tickets sieht man, wie dieses Event interessiert.

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