Von Asta Nielsen 1912 bis Dauerserien 2012, ein Jahrhundert mit über 3000 Filmen, feiern die Babelberg Filmstudios Ihren Erfolg. Hier, im Stadtteil von Potsdam, begann der Deutsche Film zu laufen und hat bis zum heutigen Tag seine dauerhafte Präsenz auf der ganzen Welt gewahrt. Mit Individualität, Ideenreichtum und klassischen Stoffen aus der Literatur wurden Ständig interessante und einfühlsame Filme produziert. Schauspieler von Weltniveau gingen in den Babelberg Studios ein und aus. Themen wie Sozialkritik, Geschichte, Krieg, Liebe und Märchen, kein Genre haben die Macher und Regisseure in den Jahrzehnten Ihres Schaffens ausgelassen. Der erste Kinofilm „Totentanz“ war nur der Anfang einer Story, die selbst durch gesellschaftliche Veränderungen keinen Abbruch beim Filmen großer Streifen zeigte. Über „Das Kabinett des Doktor Caligari“ von 1920, „Der letzte Mann“ mit seiner veränderten Kameratechnik und der bis in die Neuzeit als einer der mit Ästhetik glänzende Film „Metropolis“, sind auch Größen wie Marlene Dietrich in „Der Blaue Engel“ oder Hans Albers in „Münchhausen“ hier zu erfolgreichen Schauspielern avanciert. Auch in der ehemaligen DDR konnten, trotz verschiedener Reglementierungen, spannende und ergreifende Produktionen hergestellt. Mit dem Drama „Nackt und Wölfen“ in den 1960er Jahren bis hin zu „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ in 2008 sind Kriegsgeschichte aufgearbeitet worden. Filme, wie „Heisser Sommer“ und „Solo Sunny“, in den 1970ern, trafen die Geschmäcker der Jugend im sozialistischen Staat. Mit „Die Legende von Paul und Paula“ traf das Team von Babelsberg 1973 das Interesse der Liebenden, die den Streifen zu Kultstatus verhalfen. Die Studios in Potsdam bekamen nach der Zusammenführung von Ost und West weiterhin Schub im Geschäft von großen Produktionen. Regisseure rangen um die begehrten Hallen in Babelsberg und das professionelle KnowHow der Crews in den Studios. Der Durchbruch im weltweit umkämpften Filmmarkt schafften das Deutsche Hollywood mit den Kino-Hits „Der Pianist“, Die Bourne-Verschwörung, „Der Vorleser“ und nicht zuletzt mit „Inglorious Bastards“ vom Starregisseur Quentin Terantino.

Auch in Zukunft sieht es auf dem über 25.000 qm großen und modernsten Gelände Europas der Babelsberg Studios gut aus, dass Weltstars und international renommierte Filmemacher dort Ihre Produktionen abdrehen werden.