Ausreichend Diskussionsstoff über den zukünftig ausgerichteten Tourismus und dem Marketing für die Kunst- und Kulturstadt Dresden gab es in den letzten Wochen genügend. Wie wird für den Tourist – Service der Stadt verantwortlich? Welche Strategie verfolgt das Dresden Marketing im In- und Ausland? Wie viel Zuschuss zahlt die öffentliche Hand?

Wird eine Bettensteuer vom Rathaus erhoben? Und viele weitere Fragen stehen in den nächsten Wochen auf der Entscheidungsliste des Wirtschaftsausschusses. Die drei Bewerber für die Tourist Information, die sich in den nächsten Jahren um die Anfragen, den Prospektversand, dem Internetauftritt und dem Buchungssystem kümmern sollen, haben Ihre Angebote präsentiert. Dies wird ein wichtiger Schritt für eine verbesserte Qualität der Besucher von Elbflorenz werden müssen, um für steigende Gästezahlen in den Dresdner Hotels, den Sehenswürdigkeiten, den Veranstaltungen und in den Ausflugsgebieten in der Region zu sorgen. Nur so kann sich Dresden weiterhin zu einem der beliebtesten Orte für Städtetourismus etablieren, die Auslastung der bestehenden und noch gebauten Hotels in Dresden steigern und den Service für die Gäste aus der ganzen Welt weiterentwickeln. Die Dresden Marketing Gesellschaft richtet sich bereits seit einigen Jahren auf die Akquise in den Quellmärkten im In-und Ausland aus und entwickelt Konzepte für die Ausrichtung neuer Zielgruppen aus Osteuropa und Asien. Dabei stehen vor allem Messeauftritte, Journalistenreisen, sowie Kooperationen mit Veranstaltern aus den entsprechenden ändern auf dem Programm, die von der Attraktivität der Stadt, den zahlreichen Kunst- und Kulturstätten und den umfangreichen Ausflugsgebieten im Umland berichten. So wird die sächsische Metropole vor allem in den russischen Ländern, China und Indien, aber auch in Spanien, Mexiko und vielen weiteren Staaten bekannter gemacht. Offen sind noch die Verhandlungen und Konzeptionen zum Thema Bettensteuer oder Kulturabgabe, die von jedem Hotel Dresden von touristischen Gästen eingezogen und an die Stadt abgeführt werden sollte. Es ist abzuwarten, wie sich die Räte und die Fachverbände verständigen, um einen für alle Beteiligten, einen Konsenz zu finden. Dennoch sind die positiven Statistiken der vergangenen Jahre ein Beweis für den richtigen Weg, den das Dresden Marketing, die Verbände und auch die Dresdner Hotels gehen, Elbflorenz zu einem der attraktivsten Ziele von Gästen aus aller Welt zu etablieren.