Obwohl Dresden mit über vier Millionen Gästen in 2012 einen weiteren Zuwachs von Touristen aus aller Welt verzeichnete und damit eine neue Höchstmarke aufstellte, gibt es nicht überall Grund zur Freude. Gerade die Hotels in Dresden, die im besonderen von den Gästen profitieren, haben mit den Verkaufspreisen Ihrer Zimmer zu kämpfen. Vielleicht ist es, wie aus Expertenkreisen zu hören ist, schon wichtig, neue Bettenkapazitäten in Dresden zu schaffen, um die Anfragen von heute und die der Zukunft für Reisen nach Elbflorenz zu bedienen. Doch das Verhältnis der neu entstandenen und zukünftig eröffneten Hotels in Dresden ist kaum gleich anzusehen. Zum Beispiel half das Swissotel am Schloss, die sächsische Metropole für Schweizer Gäste interessant zu machen. So sind auch entsprechende Gästezahlen aus dem Land der Eidgenossen zu verzeichnen, die vorher kaum in Dresden zu zählen waren. Auch aus anderen Länder, wie Russland, Spanien und USA, kommen mehr und mehr Touristen in die Elbmetropole, um Kunst, Kultur und Shopping zu erleben. Gerade in diesen Zielmärkten sind in den letzten Monaten verstärkt Aktivitäten der Dresdner Marketing Gesellschaft (DMG) durchgeführt worden und haben sich erfolgreich ausgezahlt. Dennoch haben auch die internationalen Marken, die in Dresden präsent sind, wie die spanischen nh hoteles, die amerikanischen Holiday Inn’s und das russische Azimut, großen Anteil an den Gästeströmen aus Ihren Heimatländern. Was die Leistungsträger jedoch feststellen mussten ist, dass vorrangig durch ein günstiges Preisverhältnis, eine Vielzahl von Gästen für Dresden und Sachsen begeistert werden konnte. Es steht die Frage im Raum, wie wird sich das zukünftig entwickeln, wenn in den nächste Monaten, wie jetzt im April mit dem zweiten Motel One, noch weitere Hotels in Dresden entstehen?! Bei der derzeitigen Auslastung der Häuser und preiswerter Übernachtung kann wohl ein Hotelier nur von Gewinnen und guter Bezahlung seiner Mitarbeiter träumen?! Hoffen wir, dass die mit hohem finanziellen Aufwand vorgesehenen und durchgeführten Marketingaktivitäten greifen, dass die Rekordmarke von 2012 auch in diesem Jahr übertroffen wird. Nur so kann eine wirtschaftlich positive Entwicklung für die vielen Dresdner Hotels, in den Restaurants, den Museen und den zahlreichen Kulturstätten entstehen!