In den Geschäften der Stadt und mittlerweile auf der ganzen Welt ist eine der leckersten Versuchungen zur Advents- und Weihnachtszeit zu finden – der Dominostein. Herbert Wendler, ein Chocolatier der 1930er Jahre, entwickelte das ursprünglich quaderförmige Naschwerk aus Lebkuchen, Fruchtgelee aus Sauerkirschsaft, Marzipan und Schokolade.clip_image002 Die ersten Jahre konnte nicht immer die Originalversion produziert werden, denn die Rohstoffe, besonders Mandeln für das Marzipan, waren kaum zu bekommen, so wurde das Schichtgebäck oft nur preiswert mit Gelee in den zwei Schichten Lebkuchen hergestellt. Zu Zeiten der DDR kam für die Füllung anstatt Marzipan, ein aus Pfirsich- und Aprikosenkernen zusammengestellte Masse, das Persipan als Füllung in die kleine „Praline“. Mittlerweile ist es der Tradition von Dr. Quendt zu verdanken, dass eine Dresdner Tradition weiter Bestand hat und nach altem Rezept zu kaufen ist. Seit 20 Jahren gibt es die Erfindung von Herbert Wendler nach seiner Rezeptur in verschiedenen Versionen und auch von mehreren Herstellern in den Regalen und erfreut sich größter Beliebtheit. Interessant zu beobachten ist, dass einige Dresdner Hotels die „Dominosteine“ als Geschenk für Ihre besten Kunden, mit einem „Original Dresdner Christstollen“ in viele Länder der Erde verschicken. Gäste, die zur Adventszeit und zum Striezelmarkt in ein Hotel Dresden kommen, können sich auf den Dominostein auf besondere Art freuen, denn einige Hoteliers der Landeshauptstadt ordern in der Weihnachtszeit diese leckeren Würfel als Betthupferl.