Nach dem Vorbild der berühmten Karlsbrücke in Prag könnte die historische Augustusbrücke für Kleinkunst, Schausteller und Straßenhändler zum Bummeln einladen und zwischen Theaterplatz und Goldenen Reiter zur autofreien Brücke werden.

clip_image002 Ein interessantes Projekt wird derzeit, zur Sanierung der immer noch stark befahrenen historischen Augustusbrücke, im Stadtplanungsamt diskutiert. Die Vorstellung, dass zwischen Albertplatz und Brühlschen Terrassen flaniert werden kann, könnte nach Ideen des Chefstadtplaners Wurff, bald Realität werden. Eine ebenerdige Verbindung der beiden Elbseiten hätte große Vorteile für die zahlreichen touristischen Belange, denn gerade die steigenden Besucherzahlen für Barriere Freies Reisen sind wichtige Zielgruppen für zukünftige Marketingaktivitäten im Städtetourismus.

Viele Hotels in Dresden haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt und stellen behindertengerechte Zimmer und Arrangements zur Verfügung. In gleichem Zug könnte man so die große Anzahl von Busreisegruppen bedenken, die vor allem Gäste in gesetzten Alter für die Kulturschätze der Stadt Dresden empfängt. Besonders dieser Klientel wird ein Spaziergang durch die Altstadt bis zum Goldenen Reiter erleichtert und neue Perspektiven für die Stadtführungen aufgegriffen werden. Zudem wären die Pläne für eine künstlerische Bereicherung möglich, die auch junge Gäste zum Malen, zum Musizieren und zum Handeln nach Elbflorenz locken könnten.

clip_image004 Nach allgemeiner Betrachtung sind solche Projekte für die zukünftigen Planungen als äußerst interessant anzusehen, denn dies wäre eine Bereicherung der touristischen Attraktionen in Dresden und hätten zusätzliches Marketingpotential im In- und Ausland.

Da sich die beiden berühmten Brücken sehr ähneln, bietet diese Idee zusätzliche Synergien für Individual- und Rundreisen, die auch für steigende Auslastungen in den Hotels in Dresden und Prag sorgen könnten.