Zum 17. Stollenfestival kamen rund 5000 Besucher auf den Altmarkt in Dresden, um ein Stück vom Riesenstollen zu ergattern. Der gerade von der Europäischen Union geschützte „Dresdner Christstollen“, mit geografischer Herkunftsbezeichnung, ist beliebt wie eh und je.clip_image002 In diesem Jahr hatten die Bäcker des Stollenschutzverbandes und etwa Hundert Backstuben in und um Dresden, den Riesen von über 2,7 Tonnen, für das Fest auf dem Striezelmarkt gebacken. Bis zu 15 Stunden steht die weiße Zunft derzeit in Ihren Betrieben, um die Bestellungen aus der ganzen Welt nach dem Original zum Weihnachtsfest zu realisieren. Am vergangenen Wochenende konnten sich die zahlreichen Gäste der Stadt, der Dresdner Hotels und der vielen Tagestouristen aus der näheren Umgebung davon überzeugen, dass das beliebte „Hefegebäck mit hohem Butteranteil und Früchteanteil“, wie es die Europäische Kommission definierte, von einzigartiger Backkunst, Tradition und solidem Handwerk, geschaffen wird. Ein Festumzug, vorbei am Fürstenzug, der Frauenkirche Dresden, des wiedereröffneten Kurländer Palais bis zum Altmarkt vor dem neuen nh Hotel Dresden, war der schon traditionelle Auftakt zum 17.Stollenfest auf dem Striezelmarkt Dresden. Das Stollenmädchen Claudia Ruhmland und Bäckermeister Renè Krause schnitten den 3,13 langen und 1,78 breiten Riesenstollen innerhalb von 4 Stunden portionsweise auf. Natürlich gehörte auch in diesem Jahr das passende Handwerkszeug, ein Riesenmesser, für das Teilen der weihnachtlichen Leckerei, dazu. www.dresdnerstollen.com Noch bis zum Heiligabend ist der wohl älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands für jung und alt geöffnet und lädt zum Bummeln, Schlemmen und Einkaufen ein.