Eine noch bis zum 16.Mai andauernde Ausstellung in der Kunsthalle des Lipsiusbau auf den Brühlschen Terrasse erzählt von Dresdner Design und zeitgenössischer Produktgestaltung.

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Eines der berühmtesten Ausstellungsstücke stellt der legendäre Sportwagen Melkus RS 1000 dar, der mit seinem geschwungenen Heck und den zwei Flügeltüren bereits in den 60-iger Jahren ein Inbegriff des Automobildesigns darstellte. Die entwickelte „Zigarre“ als Rennwagen verkörperte schon damals Ideale des Rennautos und entstand aus einer Kombination von Elementen, die markante Linien von Mercedes, Ferrari, Lamborghini oder Ford.

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Den Traum von Designer Heinz Melkus bestand aber in dem Bau eines Straßen zugelassenen Sportwagens, der auf der Basis eines Wartburgs als “RS 1000” entwickelt wurde und nun im Lipsiusbau den Besuchern, Touristen und Gästen der Stadt Dresden zugänglich gemacht wird. Unter dem Motto „Melkus. Die ideale Linie.  “Autodesign aus Dresden“ werden weitere Fahrzeuge von einem automobilen Traum und der Geschichte des Rennwagens bis zur heutigen Fertigung des RS 2000 zu sehen sein.

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Der Direktor der Kunstsammlungen, Peter Plaßmeyer, sieht mit dieser Ausstellung einen weiteren Schritt Dresdner Designgeschichte, die mit dem Auto als Skulptur, neue Wege beschreitet und eine Weiterentwicklung des Kunstgewerbemuseums bedeutet.