Heute vor 100 Jahren wurde der Erfinder des ersten Computers der Welt geboren – Konrad Zuse.

clip_image002

Ohne seine Erfindung wäre vieles in der jetzigen Zeit undenkbar und kaum jemand hätte im täglichen Umgang die Chance, seine Arbeit durchzuführen. Sein Lebensweg war geprägt nach Besserungen zu suchen und vieles zu erleichtern. Dabei konnte er sich berweits in jungen Jahren, nach Abitur und Studium, als Statiker bei den Henschel-Flugzeugwerken in Berlin beweisen.Er tüftelte in einer kleinen Heimwerkstatt seiner Eltern am Z1 – einer programmbierbaren Rechenmaschine, die jedoch mechanisch funktionierte.

clip_image004 Modell Z1 In seiner Weiterentwicklung wurden Relais verwendet, die dann im Nachfolger-Modell Z3 zum ersten vollfunktionsfähigen Computer der Welt. Mit seiner Hingabe als Erfinder hatte Zuse immer wieder Menschen so begeistern können, dass Er von allen Seiten Unterstützung und Geld bekam, seine Ideen entsprechend zu verwirklichen. In der Folge entwickelte er Spezialrechner zur Flügelvermessung für den Flugzeugbau in den Henschelwerken und wurde dort fast „unabkömmlich“. Nach ihrer Flucht aus Berlin ließn sich seine Familie im Allgäu nieder und Konrad Zuse gründete seine eigene Firma, wo er weiter an der Verbesserung seiner Geräte arbeitete. Es entstand der Z4, der in der Nachkriegszeit eines der einzigen Computer für die Industrie blieb. In den 60er Jahren mußte Zuse seine Firma auflösen und wurde Berater und schrieb sein Buch zum „Rechnenden Raum“, was zur damaligen Zeit eines der Bestseller avancierte. Nach einem erfüllten Berufsleben widmete sich Konrad Zuse der Malerei, welches seit vielen Jahren als Hobby, neben seinem anspruchsvollen beruflichen Arbeiten, seinen Ruhestand begleitete. Als Kuno See sind viele seine im expressionistischen Stil entstandenen Werke in Ausstellungen und Museen in ganz Deutschland zu bewundern.