Vor 85 Jahren wurde die Fluglinie von Dresden nach Hamburg – Altona eingeweiht Und der „Fährgarten“ diente damals als Ticketverkauf und Abfertigungshalle. Die sogenannte Blaue Linie bestand lediglich ein Jahr, denn die Nachfrage für diese Verbindung der heutigen Partnerstädte war zu gering. Für den Flug, mit Zwischenstopp in Magdeburg, benötigte die Junkers F 13 etwa vier Stunden und für die zu zahlenden 90 Mark fanden sich zu wenig Passagiere, um diese besondere Reiseverbindung länger aufrecht halten zu können.

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Zumindest hat diese Wasserfluglinie eine Tradition hinterlassen, denn es war die erste seiner Art, die auf Binnengewässern bestand. Einige Dresdner haben noch heute einige Erinnerungen an dieses Spektakel, wenn zweimal am Tag die Wasserflugzeuge auf der Elbe landeten und starteten. Im Dresdner Verkehrsmuseum entstand aus dieser Historie eine Sonderausstellung, die noch bis zum 29.August zum Thema Seefliegerei zu sehen ist. Dabei findet der Besucher interessante Zeitzeugen in Bildern und Utensilien, die von der Blauen Linie berichten können. Eingefleischte Freunde der Fliegerei könnten sich sicher vorstellen, solch ein touristisches Highlight wieder aufleben zu lassen!? Für die Werbung der Stadt Dresden im In- und Ausland könnte derartige Attraktion für ein besonderes Erlebnis in Elbflorenz sorgen und für weitere Belegungen der Betten in den Hotels in Dresden sorgen. Denn solch außergewöhnliche Landung auf der Elbe, mit dem Blick auf die barocken Schönheiten der Altstadt, könnte für Freunde des Fliegens ein herausragendes Ereignis bedeuten. Vielleicht finden sich hierzu Interessenten, die sich der Sache mal annehmen.