Eines der populärsten Wahrzeichen Dresdens steht nachgebildet aus Schnee und Eis beim traditionellen Schneefestival im japanischen Sapporo.

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Die 26 m hohe Skulptur ist das bisher größte Baukunst, das aus 439 LKW-Ladungen Schnee aus den Gebirgsregionen der Olympiastätte von 1972. Die Idee entstand bei einer Informationsreise der Organisatoren im Oktober 2009, wo der Vertreter vom Fernsehsender Hokkaido Broadcasting, Kazuto Yamada, die Frauenkirche besuchte und die Pläne des wiederaufgebauten Gotteshauses prüfte. Neben Zwinger und Semperoper, war auch die Wartburg in Eisenach Ziel der Reise, doch die Entscheidung fiel letztendlich auf die eisige Nachbildung des Besuchermagnetes am Neumarkt in der Altstadt von Dresden. Pfarrer Feydt erzählt begeistert davon, dass während des einwöchigen Schneefestivals mit 2 Millionen Besucher, jährlich ähnlich viele Gäste aus aller Welt in der Frauenkirche begrüßt werden. Er lädt alle Japanerinnen und Japaner herzlich ein, das Leben seines Bauwerkes zu fühlen, zu hören und in sich aufzunehmen.

Für die Chefin der Dresden Marketing GmbH ( DMG ), Dr. Bettina Bunge, ist dies Zudem noch eine herausragende Ergänzung der regelmäßigen Marketing-Aktionen in Japan und hofft, dass dadurch noch mehr Menschen animiert werden, die echte Frauenkirche in Dresden sehen zu wollen.

Gerade Touristen aus dem fernöstlichen Land sind in der sächsischen Landeshauptstadt und den Hotels in Dresden gern gesehene Gäste und bringen großes Interesse für die vielfältige Kultur und den Kunstschätzen von Elbflorenz mit.

Nach dem Münchner Rathaus 1978 und Reichstag 1991 ist die Frauenkirche 2010 als dritte Sehenswürdigkeit Deutschlands auf dem über 60 Jahren bestehende Schneefestival in Sapporo.