Tradition und Genuss

Eine Delikatesse der besonderen Art findet man seit vielen Jahren auch in den Küchen und auf den Speisekarten in der Gastronomie und Hotels in Dresden. Grünkohl – ein Wintergemüse mit norddeutscher Tradition, hat gerade durch die Veränderung der Bevölkerungsstrukturen, auch eine Vielzahl von Liebhaber in Sachsen gefunden.clip_image002

Seine Geschichte lässt sich bis 400 v.Chr. nach Griechenland zurückverfolgen, wo er als krausblättriger Blattkohl beschrieben wurde.

Der von den Römern bezeichnete Sabellinische Kohl gilt als Vorgänger des Grünkohl und zählte schon damals zu den Delikatessen in der Römischen Küche.

Heutige Anbaugebiete dieses Gemüse findet man in Nordamerika, Ost- und Nordafrika, Mittel- und Westeuropa. In Deutschland wird er in Niedersachsen, Oldenburger Land, Schleswig-Holstein, Magdeburger Börde und Ostwestfalen produziert und in der Zeit ab September bis über den Winter geerntet.

Vielerorts, besonders wird ein regelrechter Kult mit dem Grünkohlessen betrieben, indem Firmen und Vereine auf sogenannten Kohlfahrten Ihren König küren. Trotz jährlicher Streitigkeiten ist Bremen nachweislich seit 1545 der traditionsreichste Ort in Deutschland, an dem das Grünkohlessen zelebriert wird. So überliefert ist diese Tradition ein jährlich wiederkehrendes Event im Hotel Dresden Hilton geworden, wo die Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft das Grünkohlmenü, aus Grünkohlsuppe mit Backpflaumen, Grünkohl mit Knackwurst und Grünkohl – Tarte, genießen konnten.

Beim 20.Jubiläum erhielt Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz als erste „Königin“ das Zepter für ein Jahr.

Obwohl in der sächsische Küche dieses traditionelle Wintergemüse selten verwendet wird, hat es auf den Speisekarten der Restaurants und Hotels in Dresden Einzug gehalten.

Probieren Sie es doch einmal aus, wir wünschen ‚Guten Appetit’!!!