Bei den Sächsischen Obstbauern ist jetzt Hochsaison für die Ernte leckerer Früchte. In den weitläufigen Anlagen kann man täglich Hunderte fleißige Pflücker beobachten, die bis zu 25 Sorten knackiger saftiger Äpfel von den Bäumen holen. Fährt man durchs Land, ob in Dürrweitzschen, Pesterwitz oder Borthen, sieht man überall gefüllte Kistenstapel mit gelbem, grünen oder rotbäckigem Obst. Der Sortenreichtum der hier angebauten Äpfel reicht von Jonagold, Gala, Elstar, Golden Delicious, Idared, Shampion, die auch zu den beliebtesten in Deutschland zählen. Vor allem der Handel freut sich auf die guten Qualitäten aus Sachsen, denn durch das Klima sind die Früchte robust und halten über den gesamten Winter für gute Frische. Ein großer Teil wird natürlich auch für Saft verwendet, der sogar in Restaurants und Hotels in Dresden serviert werden. So können Touristen und Gäste Regionaltypisches probieren. Kerngesund und vitaminreich ist der Apfel das Obst Nummer eins und wird vielfältig zum Kochen, Backen und als Zwischenmahlzeit in Schule und Büro gegessen. Auf den rund 2500 Hektar der Plantagen im Freistaat werden nahezu 90.000 Tonnen geerntet, die auf nationalen und auch internationalen Markt gebracht werden. Auf organisieren Apfel- oder Obstfesten können die Besucher hautnah erleben, welche Tradition der Anbau der knackigen Sorten haben und mit welcher Sorgfalt sie gepflegt, geerntet, gelagert und angeboten werden. Wer seinen eigenen Vorrat für den Winter selbst pflücken möchte, sollte bei den Obstplantagen nach den Terminen Ausschau halten. Damit kann man stolz seine eigenen Äpfel und somit wichtige Vitamine für die „dunkle“ Jahreszeit sichern. Wer dennoch lieber nach und nach seinen Bedarf decken möchte, der findet beim Hofverkauf der Obstbauern genau das Richtige für seinen persönlichen Geschmack.