Das Hygiene-Museum Dresden am Großen Garten in Dresden geht neue Wege und lädt jung und alt zur märchenhaften Kinderoper. Mit „Prinzessin auf der Erbse“ haben der musikalische Leiter Ekkehard Klemm und Chordirektor Christof Bauer, nach einem Casting im vergangenen Oktober, 24 junge Mädchen und Jungs für das Spektakel begeistern können. Neben Körpertraining und Schauspielunterricht mussten die Teilnehmer zahlreiche Musikeinspielungen proben, um das Märchen klangvoll auf die Bühne zu bringen. Schon 1927 entstand das gleichnamige Stück für die Kammermusiktage in Baden-Baden, was als Zentrum zeitgenössischer Musik in seiner Zeit zählte. Zu dieser Musikoper kam es eher zufällig, denn Ernst Toch, der österreichische Komponist, hat einen Märchenband von Hans-Christian Andersen in die Hand bekommen und hat in diesem Jahr das Werk in New York uraufgeführt. Hintergrund für die Idee, das Märchen „Prinzessin auf der Erbse“ im Dresdner Hygiene-Museum zu zeigen, liegt in der Geschichte, die erzählt wird. Das Museum beschäftigt sich mit vielen menschlichen Themen, so auch mit der sensiblen Prinzessin, die trotz zwanzig Matratzen und zwanzig Daunendecken, die kleine Erbse im Bett spürte. Ob es wirklich sein kann., wird wissenschaftlich zu erkunden sein, was in dem Hundert Jahre bestehenden Hygiene-Museum möglich gemacht werden könnte. Schauen Sie doch einmal rein und entdecken Sie die Experimente, die für jung und alt immer zu einem Erlebnis wird. Bis zum 4.März noch, kann man das musikalische Werk ansehen und sich von den jungen Künstlern auf der Bühne in die Märchenwelt verführen. Vielleicht sind auch noch einige Restkarten für die Musikoper erhältlich?!