Wer erinnert sich noch an die Zeiten der 60er, als am Blauen Wunder noch Rennboote um Platzierungen über die Elbe peitschten. Schon vor 90 Jahren begannen in Dresden erste Fahrer mit der Entwicklung von Rennpantoffel, die zu ersten Rennen in Wachwitz einluden. Die nachfolgenden Jahrzehnte wurde dies zur Tradition ausgebaut und neben Dessau und Magdeburg wurden nationale und internationale Wettbewerbe zwischen Pillnitz und Wachwitz veranstaltet. Zu diesen Motorboot-Rennen verfolgten zu diesen Zeiten bis zu 50.000 begeisterte Zuschauer.

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Die Dresdner Legende Olaf Koenig schwärmt heute noch von seinem Sport, wo solche Asse, wie Nitsche, Zimpel, Beckhusen und Danisch, die seine Konkurrenten waren. Das Dresdner Verkehrsmuseum erinnert in einer Sonderausstellung mit zahlreichen Erinnerungsstücken aus dieser Zeit, an die faszinierenden Erfolge der Entwickler, Motorenbauer und Rennfahrer. Ab 30.Juni ist eine eindrucksvolle Schau dieser Tradition zu sehen, die von Film- und Bilddokumenten, über Boote und Motoren bis hin zu Rennanzügen und Trophäen, an die Zeit der „Rennpantoffel“ erinnern.