In der Adventszeit, wo jede Menge Süßes, vor allem Schokolade, genascht wird, stellt sich heraus, dass Dresden als erstes eine Tafel dieser Köstlichkeit hergestellt hat. Schon 1839 haben Archive bei der aktuellen Ausstellung in Chemnitz jetzt hervorgebracht, wurde in Elbflorenz die erste seiner Art angeboten und verkauft. Die Fabrikanten Jordan & Timäus gelten nun als die Urväter der Masse aus Milch, Kakao und Butter, die seinen Siegeszug auf der ganzen Welt bei jung und alt, antrat. Also steht fest, dass die Schweizer Eidgenossen jahrelang in dem Glauben der Erfindung der Milchschokolade sind. Ende des 19.Jahrhunderts avancierte Dresden zur Hochburg der Schokoladenherstellung und Brachte schon damals etwa 550 Tonnen auf den Markt. Heute hat sich das Bild wesentlich gewandelt, Dresden hat keine industrielle Produktion aufzuweisen, lediglich in kleinen Manufakturen werden die edlen Rohstoffe zu geschmackvollen Leckereien angeboten. Nach dem ursprünglichen Rezept, 60 % Kakao, 30 % Zucker und 10 % Milch, entstand sie nun noch einmal für die Sonderschau „Sachsens Schokoladenseite“ in Chemnitz neu. Nur eines konnte als spezielle Zutat keine Verwendung bekommen, die Eselsmilch. Diese wurde als Beigabe für den besonderen Geschmack zur damaligen Zeit Wissenswertes, Interessantes und jede Menge Geschichtliches sind bis April des kommenden Jahres zu sehen und lädt zu Entdeckungen und Erfindungen vergangener Jahrhunderte in Sachsen ein.