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Die sächsische Landeshauptstadt Dresden und die französische Hauptstadt Paris verbindet architektonische Superlative. Der Unterschied ist, dass in Frankreich ein weltweit bekanntes Wahrzeichen steht, welches seit 125 Jahren Millionen Menschen in Ihren Bann zieht, der Eiffelturm. Der eiserne Koloss an der Seine, nach seiner Fertigstellung das größte Gebäude der Welt, lockt täglich Tausende Besucher auf seine Aussichtsplattform, aber auch Extrem-Sportler und Abenteurer versuchen, ihn in unterschiedlicher Art und Weise zu „bezwingen“. Auf der ganzen Welt ist der Eiffelturm als ein Stück Liebe gewachsen, denn heiratswillige Pärchen und jede Menge Künstler, aus Musik, vom Film und Malerei, haben dieses Objekt der Begierde für Gesang, spannungsgeladene Streifen und Bildern, inspiriert. In unzähligen Vitrinen auf der ganzen Welt ist sicher eine Miniatur des berühmten Pariser Wahrzeichen zu Hause und der Traum, einmal ein persönliches Foto mit dem Hintergrund des Monumentes zu haben. Ohne den schon aus der Ferne sichtbaren Eiffelturm, würde Paris sicher nur halb so liebenswert sein. Hoffen wir nach dem diesjährigen 125jährigen Jubiläum auf ein noch langes Leben des stählernen Koloss an der Seine. In Dresden gibt es, wie in Paris, auch ein architektonisches Wahrzeichen, welches jedoch „noch“ nicht so berühmt ist und Millionen „Pilger“ anlockt, das Blaue Wunder. Vielleicht ist der Flirt-Faktor und der Besucherstrom nicht so riesig, wie in Paris, doch bietet auch die geschichtsträchtige Brücke über die Elbe interessante Ansätze. Besonders wenn einer der historischen Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt In Richtung Schloss Pillnitz durch sie hindurch fährt. Die Tausenden Erholungssuchenden und Freizeitsportler, die auf dem Elberadweg unterwegs sind, erfreuen sich bei einer Rast im Schillergarten, auf den Anblick des Blauen Wunders. Fotos aus allen Sichtweisen und zahlreiche Malereien sind in den umliegenden Galerien am Schiller- und Körnergarten zu sehen und zu kaufen. In Miniatur als Andenken für die Gäste der Stadt Dresden wäre noch eine interessante Werbeidee. Auch Dresdner Hotels könnten sicher einige derartige Exemplare an Touristen abgeben. Schon kommt man dem Ziel näher, das stählerne Wahrzeichen Dresdens für ein interessantes Ziel bei einem Besuch in Elbflorenz darzustellen. Auch hier wird es ein Jubiläum geben, 2013 feiert das Blaue Wunder seinen 130.Geburtstag.

Die Zeit der gemütlichen Abende beginnt und die Stadt Dresden verwandelt sich in ein Lichtermeer. Gerade zur bevorstehenden Adventszeit zieht eine besondere Abendstimmung in die Strassen der Altstadt und lädt zum Bummeln ein. Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Dresden „Das Blaue Wunder“ bekommt nun eine ganz besondere Beleuchtung, die der Brücke einen einzigartigen Blick schenkt. Mit dem in den letzten Wochen installierten LED-Leuchten erstrahlt das legendäre Bauwerk in einem blauen Ton und unterstreicht die Silhouette zwischen Schiller- und Körnerplatz. Die sparsame LED-Technik ermöglicht den besonderen Anblick bis in die Nachtstunden und wird die gemütliche Atmosphäre an der Elbe bestärken. Auch das mit Schlagzeilen behaftete „neue“ Wahrzeichen im Elbtal, die Waldschlösschenbrücke soll mit Lichtern ein Anziehungspunkt für Touristen und Gäste werden. Auch hier setzt die Stadt Dresden auf sparsame LED’s und möchte das Image des Brückenschlages verbessern. Besonders in den Tagen des Striezelmarktes hofft man auf „Pilger“ an die Elbwiesen, um die Verbindung von Blasewitz zur Albertstadt zu besichtigen. Sicher kann auch die Waldschlösschenbrücke zu einer interessanten Sehenswürdigkeit werden, denn Sie verbindet zahlreiche touristische Attraktionen auf beiden Seiten der Elbe. Freuen wir uns auf eine gemütliche, genussvolle Zeit im Lichterglanz der Wahrzeichen von Dresden.

Das Motto des diesjährigen Elbhangfestes steht unter dem Zeichen des Karl August Lingner. Mit „Odole mio – Lingner in aller Munde“ wird vom 24. – 26.Juni zwischen Elbauen, Blaues Wunder und Pillnitz eine weitreichende Hommage an den Erfinder und Kultur-Mäzen zelebriert, der zum 150.Geburtstag einen würdigen Rahmen erfährt. Vom wiedererstrahlten Lingner-Schloss, wo das Eröffnungskonzert erklingen wird, bis Pillnitz dreht sich vieles um die Themen des Industriellen.clip_image002 Seine musikalischen Ambitionen als Organist und Freund vieler renommierter Künstler seiner Zeit, kommen genau im Programm der Veranstalter vor, wie auch Lesungen, die durch sein Engagement der ersten Bibliothek, „Lesehalle“, Dresdens seine Fortführung erlebt.clip_image006

Rund um das Fest haben die Macher das Thema Kuss aufgenommen, die durch Lingner‘s Erfindung des Mundwassers Odol, auf eine besondere Art verkörpern soll. Der traditionelle Festumzug widmet sich mit teilweise skurrilen, aber sehr innovativen und kreativen Einzelheiten, den Erfindungen und Erfolgen des Genius. Lustwandeln, Kultur und Kleinkunst erleben, Malereien bestaunen, Musik verfolgen, kulinarische Leckereien verkosten und jede Menge Aktionen verfolgen, dass steht für das Elbhangfest Dresden. Das Open Air an der Elbe zieht Jahr für Jahr immer mehr begeisterte Touristen an und hat sich ist als einer der schönsten Feste im Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken. Verschiedene Hotels in Dresden bieten sogar spezielle Programme in Verbindung dieses einmaligen Erlebnisses an und können sich so eine gute Belegung zum Festwochenende ausrechnen. Ein zusätzliches Plus dabei, stellt auch die Multiplikatoren der Gäste dar, die mit Spaß und guter Laune das Elbhangfest mitfeiern. Also, nichts wie hin an die Elbwiesen, den Elbschlössern, den Körnerplatz, dem Blauen Wunder und den vielen kleinen Aktionsflächen an dfer Pillnitzer Strasse – hier feiert Dresden seinen „Mund“-König!

Der Blasewitzer Busbahnhof unweit vom Blauen Wunder und Hotel am Blauen Wunder strahlt seit kurzem in neu Glanz. Ein moderner Frida – Markt öffnet seine Pforten und geht mit seinem Ladenkonzept Veränderte und ganz besondere Wege.

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Die zentrale Frische-Insel bildet den Mittelpunkt des über 1700 qm großen Marktes, wo Salate, Käse, Wurst und Backwaren seine Käufer zum Probieren und Kaufen einladen.clip_image004 Vor allem junge Leute und Familien werden für diesem Markt als Zielgruppe angesprochen, sagt Konsum-Chef Roger Ulke. Auf Transparenz und Qualität setzt der neue Frida-Markt, indem eine Gläserne Manufaktur eingerichtet wurde, um den Käufern einen Einblick bei der Portionierung, Zubereitung und Herstellung von Spezialitäten geben zu können.clip_image006 Das als Bahnhof für pferdegezogene Eisenbahnen erbaute Gebäude auf der Tolkewitzer Strasse hat mit seinem charakteristischen Rundbogen schon Busse und Straßenbahnen beherbergt. Seit Jahren stand der historische Bau leer und zahlreiche Ideen zur weiteren Verwendung wurden mehrfach aus Kostengründen aufgegeben. Nach der Genehmigung des Baus sind über vier Millionen Euro in die Sanierung geflossen, die letztendlich die Einrichtung des Frida-Marktes ermöglichte. www.frida.de

Wer erinnert sich noch an die Zeiten der 60er, als am Blauen Wunder noch Rennboote um Platzierungen über die Elbe peitschten. Schon vor 90 Jahren begannen in Dresden erste Fahrer mit der Entwicklung von Rennpantoffel, die zu ersten Rennen in Wachwitz einluden. Die nachfolgenden Jahrzehnte wurde dies zur Tradition ausgebaut und neben Dessau und Magdeburg wurden nationale und internationale Wettbewerbe zwischen Pillnitz und Wachwitz veranstaltet. Zu diesen Motorboot-Rennen verfolgten zu diesen Zeiten bis zu 50.000 begeisterte Zuschauer.

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Die Dresdner Legende Olaf Koenig schwärmt heute noch von seinem Sport, wo solche Asse, wie Nitsche, Zimpel, Beckhusen und Danisch, die seine Konkurrenten waren. Das Dresdner Verkehrsmuseum erinnert in einer Sonderausstellung mit zahlreichen Erinnerungsstücken aus dieser Zeit, an die faszinierenden Erfolge der Entwickler, Motorenbauer und Rennfahrer. Ab 30.Juni ist eine eindrucksvolle Schau dieser Tradition zu sehen, die von Film- und Bilddokumenten, über Boote und Motoren bis hin zu Rennanzügen und Trophäen, an die Zeit der „Rennpantoffel“ erinnern.