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Der am Dresdner Hauptbahnhof seit Jahren leer stehende Königspavillon hat endlich ein neues Nutzungskonzept gefunden. Ursprünglich empfang man hier in dem Neobarock – Bau hohe Würdenträger, die zu Zeiten Sächsischer Könige als Gäste nach Dresden kamen. Zwischenzeitlich diente die Räumlichkeit als Fahrkartenschalter und später als beliebtes „Kino im Hauptbahnhof“. Heute, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten, lädt das architektonische Kleinod gegenüber dem Intercity Hotel Dresden als Ausstellungsort für Kunst ein. Mit „Was Wir Wollen“ haben die Macher ein Debüt zu Ihrer aktuellen Arbeit zusammengestellt und wollen mit besonderen Exponaten überzeugen. Noch bis zum 26.Mai empfängt das Team „konzeptezuaktuellerkunst“ das Publikum zu innovativer und gestalterischer Schönheit, die das wechselvolle Schaffen der ausstellenden Künstler in ein besonderes Licht erscheinen lässt. Auch in Zukunft wollen die Organisatoren ein immer wieder neu inspiriertes Spektrum von Formaten vorstellen, die so bisher kaum wahrgenommen wurden. Die international als Newcomer in der Szene gesehenen Künstler bekommen hier im Königspavillon die Chance, sich dem kritischen Sichtweisen der Dresdner zu stellen uns gleichzeitig als Sprungbrett zu nutzen, in verschiedenste Richtungen gefördert zu werden. Dabei könnte die Popularität und die modernen Sichtweisen der Kunst dieser Newcomer gerade in der sächsischen Landeshauptstadt der Start für eine Karriere sein.

Sicher denkt man bei dieser Überschrift, dass in Dresden ein Freizeitpark entstehen soll. Dafür fehlt der Stadt wohl doch das Geld oder ein visionärer Investor, der hier am Rande der Sächsischen Hauptstadt ein Spaß für jung und alt erbauen wollte. Neben dem Intercity-Hotel Dresden am Bahnhof wird die Kuppel des Kugelhauses mit einem ganz besonderen Konzept ausgebaut und zum Restaurant „Schwerelos“. Erfinder dieses außergewöhnlichen Prinzips Gäste zu bewirten, stammt von Michael Mack, Er hat schon 2007 ein erstes dieser Art in Nürnberg eröffnet und ein zweites entstand in „seinem“ Europa – Park Rust. In Planung sind bereits weitere Locations in Berlin und sogar im arabischen Raum. Was ist jetzt das Besondere am „Schwerelos“? Die Gäste des zukünftig bis 190 Plätze fassende Restaurant bekommen Ihre Bestellungen auf Schienen serviert. Das bedeutet, dass ein System ähnlich einer Achterbahn in der Kuppel installiert wird und darauf laufen Servierwagen mit den Speisen zu den Tischen im Gastraum. Eine Steuerung nach dem Prinzip der Schwerkraft sorgt für den richtigen Weg zu den Besuchern, indem die Töpfe mit dem Essen in die Höhe gezogen werden und dann über mehrere Loopings zu den Tischen rollen. Ein derartiges Erlebnis wird sicher zahlreiche Neugierige in das Kuppelrestaurant locken, die hier Ihre „fliegenden“ Bestellungen erwarten. Lassen wir uns mal überraschen, wenn das Restaurant im Februar fertig ausgestattet ist und eröffnet. Sicher erweitert dieses Konzept die Gastronomielandschaft in der Stadt und wird zahlreiche Interessenten in die gläserne Kuppel des Kugelhauses am Hauptbahnhof locken.