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Der Elberadweg beginnt nahe der Quelle bei Spindlermühle in der Tschechischen Republik und erstreckt sich auf 1260 Kilometern quer durch die Bundesrepublik Deutschland. Der beliebte Radfernweg windet sich durch steile Gebirge und massive Felswände, umrahmt saftige Wiesen und tiefgrüne Wälder und führt durch weite Landschaften und einzigartige Naturschutzgebiete. Wer am Elberadweg entlang fährt, entdeckt ein Radler-Paradies mit vielen Sehenswürdigkeiten, die sich wie Perlen auf einer Kette entlang der Elbe aneinander aufreihen.

Nachdem fast ein Drittel der Strecke in der Tschechischen Republik verläuft, führt der Elberadweg auch einige Kilometer durch das östlichste Bundesland von Deutschland. Sachsen könnte sich entlang der beliebten Radstrecke abwechslungsreicher nicht präsentieren! Gleich hinter der tschechischen Grenze ragen die imposanten Felsformationen der Sächsischen Schweiz in die Höhe, kurz darauf befindet man sich schon im sächsischen „Elbflorenz“. Dresden ist nicht nur ein sehr schöner Etappenort am Elberadweg, sondern auch idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen in das sächsische Umland. Die gute Anbindung und die zentrale Lage Dresdens garantieren kurze Wege, eine Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten und ein unbeschwertes Reisevergnügen.

Bevor man jedoch das Dresdner Umland entdeckt, sollte ein ausführlicher Stadtrundgang in Dresden nicht fehlen. Die Semperoper, die Frauenkirche und der Dresdner Zwinger stellen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dar und sind es definitiv wert, besichtigt zu werden. Nachdem die Innenstadt erkundet ist, lockt das malerische Umland der Elbstadt. Und wie könnte man das besser, als per Rad und entlang des Elberadwegs?!? So z.B. empfängt in unmittelbarer Nähe zu Dresden die Karl-May-Stadt Radebeul ihre Gäste direkt am Elberadweg mit dem beschaulichen Stadtteil Altkötzschenbroda. Ebenso anmutig begrüßt das Örtchen Moritzburg seine Besucher. Das hiesige Jagdschloss ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern beheimatet auch immer wieder wechselnde Ausstellungen. Um die Radstrecke etwas zu verkürzen, kann Moritzburg übrigens auch mit der Schmalspurbahn „Lößnitzgrundbahn“ von Radebeul aus erreicht werden. Den krönenden Abschluss des Ausfluges bildet der Besuch des Staatsweinguts Schloss Wackerbarth.

Natur pur können Sie im Elbsandsteingebirge erleben. Nur einen Tagesausflug von Dresden entfernt, sollten Naturliebhaber einen Abstecher in die Sächsische Schweiz, den deutschen Teil des Elbsandsteingebirges, also unbedingt einplanen. Hobbyfotografen sollten den Aufstieg auf die Bastei bezwingen, um den einmaligen Panoramaausblick genießen zu können. Die bewegte Geschichte der Region wird auf der Festung Königstein erlebbar. Die Rückfahrt kann mit dem Zug auf eine leichte Art und Weise gemeistert werden.

Wer sich eher für Kunst- und Kulturgeschichte interessiert, für den ist ein Ausflug nach Meißen empfehlenswert. Radeln Sie am Elberadweg elbabwärts in die beschauliche Kleinstadt und entdecken Sie die Albrechtsburg, den Meissner Dom und die hübsche, verwinkelte Altstadt. Auch ein Besuch der berühmten Porzellanmanufaktur ist quasi ein Muss! Hier können Sie hautnah erleben, wie das „Weiße Gold“ entsteht. Wer noch nicht genug vom Radeln hat, kann den Weg nach Dresden auf der anderen Elbseite mit dem Fahrrad zurücklegen. Ansonsten bietet sich auch hier wieder eine regelmäßige Bahnverbindung eine gemütliche Variante für den Rückweg nach Dresden.

Ebenso ansprechend für Kunstliebhaber ist auch ein Ausflug zum nahegelegenen Schloss Pillnitz. Am linken und rechten Ufer der Elbe führen gute Radwege zum Schloss der Könige von Sachsen und Polen mit seinem zauberhaften Schlosspark. Staunen Sie über die ansehnliche Schlossanlage umgeben von den malerischen Weinbergen des Elbtals und das erste Palmenhaus der Welt. Nutzen Sie die Gelegenheit und erfahren Sie mehr zur Geschichte des Schlosses bei einer Führung durch das Schlossmuseum sowie durch Park und Pavillon. Anschließend radeln Sie per Rad zurück nach Dresden.

Natürlich gibt es noch viele weitere, wunderbare Ausflugsziele, die der Elberadweg von Dresden aus in Aussicht stellt. So sind auch die Städte Riesa und Pirna sehenswerte Ausflugsziele an der Elbe. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Radurlaub nach Dresden, der vor allem am gut ausgebauten Elberadweg so manch interessante Entdeckung bereithält!

 

19. Oktober 2013, 10-17 Uhr

Die Manufaktur MEISSEN öffnet die Werkstätten der Produktionsbereiche unter dem Motto „Lebendiges Porzellan – Die Welt der MEISSEN® Figuren“ am Samstag, den 19. Oktober 2013 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. An den Arbeitsplätzen der Gestalter und Maler wird die handwerkliche Perfektion erlebbar, in der Meissener Porzellan® entsteht.

Für besonders interessierte Besucher werden Führungen zum Thema „Wie entstehen Figuren?“ durch die Manufaktur und die Ausstellung „Forbidden Fruit – a Collection of Antemann Dreams“ im MEISSEN® artCAMPUS angeboten.

Kosten pro Person 3.- €

Buchung und Treffpunkt an der Museumskasse, Beginn: halbstündlich, 10 bis 15 Uhr

 

Im Formenarchiv gibt es die einmalige Möglichkeit rund 700.000 Modelle aus über 300 Jahren Manufakturgeschichte zu sehen. Schauen Sie in der Ofenhalle vorbei und überzeugen Sie sich, dass die „Gekreuzten Schwerter®“, wie schon 1722, auch heute noch auf jedes Meissener Porzellan® von Hand gemalt werden. In den Bereichen MEISSEN® Fine Art entstehen limitierte Kunstwerke in feinster Exklusivmalerei und mit einer unvergleichbaren Liebe zum Detail. Eine unendliche Vielfalt an Dekoren sind bei einem Rundgang durch die Erlebniswelt MEISSEN HOME® deco zu entdecken. Vom legendären Schwanenservice, über das bekannte, 700-teilige Zwiebelmuster des 18. Jahrhunderts,  bis hin zum hochmodernen, handveredeltem Bilderrahmen aus Meissener Porzellan®.

Speziell an diesem Tag werden besonders attraktive und umfangreiche Shoppingmöglichkeiten angeboten. Im MEISSEN®– Outlet finden Sie vergünstigte Sortimente in Zweitsortierung sowie deutlich reduzierte Lagerware in Qualitätssortierung. Ein zweites Outlet wird speziell zum Tag der offenen Tür auf dem Werksgelände geöffnet sein.

Kinder haben während des Tages die Möglichkeit, sich beim Modellieren und Zeichnen unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter der Manufaktur selbst auszuprobieren.

Herzlich Willkommen zum „Tag der offenen Tür“ in der Manufaktur MEISSEN.

 

Termin:           19. Oktober 2013, 10-17 Uhr

Eintritt:            kostenfrei

 

Weitere Informationen unter:

Manufaktur MEISSEN
Besucherservices
Tel. (0 35 21) 4 68-2 06 / -2 08
museum@meissen.com
www.meissen.com/meissen-erleben

Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner gibt es zahlreiche Aktionen, die sein privates Leben, geschäftliches Treiben und vorrangig das musikalische Schaffen in Dresden und der Region zeigen. Mit dem Tannhäuser, Das Liebesmahl der Apostel, Der fliegende Holländer, Rienzi und Der Ring der Nibelungen zählte er damals wie heute zu den Erneuerern europäischer Musik im 19.Jahrhundert. 1822 besuchte Richard Wagner die Kreuzschule und hatte somit erste Erfahrungen zur Musik. Von 1842 bis 1849 Die Dresden Marketing Gesellschaft (DMG) hat das Jahr 2013, dem hier für eine längere Zeit lebenden Künstler, gewidmet. Damit wird seit Monaten im In- und Ausland für einen Besuch in Dresden geworben, um Touristen und Musikliebhaber für die Kunst- und Kulturstadt an der Elbe zu begeistern. Pünktlich zum Jubiläum ist auch das Schloss Graupa, eine Wirkungsstätte Richard Wagners, für die Besichtigung fertig geworden. An dieser Stelle arbeitete und komponierte er an seinem wohl größten Werk – Lohengrin. Ein kurzer Trip durch das nahegelegene Liebethal eröffnet den Wanderern ein besonderes Überbleibsel des Künstlers, der dort auf einem monumentalen Sockel thront. Mit über 100 Veranstaltungen feiert die Region ihren musikalischen Sohn, der für die Wagnerfreunde aus aller Welt ein Anlass sein soll, Dresden zu bereisen und sein damaliges Schaffen zu erleben. Die sächsische Metropole und die Gastgeber sind gut vorbereitet, wenn interessierte Touristen die Angebote der Pensionen und Hotels in Dresden wahrnehmen werden. Mit einer besonderen Aktion zum 200.Geburtstag Richard Wagners wartet das artòtel im Festjahr auf seine Gäste. Zum 22.Mai lädt die Direktorin des Kunst Hotels an der Ostraallee alle Namensvetter zu einer kostenfreien Übernachtung ein. Sicher wird es in der heutigen Zeit wohl noch Richard Wagner geben, die eine solche Gelegenheit für einen Besuch in Elbflorenz nutzen möchten. Eine tolle Idee, um besonders auf sich aufmerksam zu machen und gleichzeitig ein Zeichen für die Stadt Dresden zu setzen. Das Jubiläumsjahr für den großen Meister der Oper wird sicher wieder ein Erfolg für die beliebte Kunst- und Kulturstadt an der Elbe.

Zur Großen Dresdner Motorrad Ausfahrt (GDMA) am Sonntag, 12.Mai, geht es auf kurviger Strecke durch das Osterzgebirge. Schon ab 9 Uhr werden sich wohl die ersten Zweiradfreunde, die aus ganz Sachsen oder auch von weiter her, eintreffen. Bevor es dann um 13 Uhr auf große Fahrt geht, wird „August der Starke“ zu seinem Volk sprechen. Eine Stunt-Show heizt die Meute so richtig an und die Livenand „Bauerplay“ sorgt für die richtige Stimmung. Vom Kaufpark Nickern gehen die R.SA – Moderatoren Böttcher und Fischer mit Tausenden Bikern auf die Runde. Stets bergauf geht die „Reise“ über Kreischa, Reinholdshain zunächst bis zur Uhrenstadt Glashütte. Immer Live berichtet, können die Hörer am Rundfunkgerät die erreichten Etappen verfolgen und ein wenig am Ausflug der hartgesottenen Fahrer teilhaben. Weiter Richtung Süden, vorbei an der „Bärenhecke“ und dem beliebten Wintersportort Geising, erreicht der Zweiradtrott die Bergstadt Altenberg. Damit ist der höchste Punkt der diesjährigen Ausfahrt erreicht und ein schwieriger Teil der mit unzähligen Kurven hinter sich gelassen. Bergab und nicht weniger anspruchsvoll rollen die Motorräder an Liebenau vorbei in Richtung Liebstadt, wo das Schloss Kuckuckstein über der Stadt thront. Die Biker können sich am Hang der Müglitz auf eine wunderschöne Aussicht freuen, doch auch hier müssen sich alle auf die wechselvolle Bahn konzentrieren. Die Veranstalter wollen ja, dass sich die Teilnehmer wohlbehalten und ohne Unfall beim Treff im Kaufpark Nickern wiedersehen. Nach etwa zwei ein halb Stunden erwarten Böttcher und Fischer Ihre Weggefährten zu einer tollen Party. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen von Feiern. „Bauerplay“ spielt Rockiges zum Volk und Dirk Mandernach wird noch einmal spektakuläre Stunts vorführen. Zum Treff sind die Verkehrswacht eingeladen, um über Sicherheit zu informieren und bringen interessante Tests mit. Die organisierte Händlermeile, bietet Kurzweil und lädt zum Bummeln, Schlemmen und Kaufen ein. Mit der Freiberger Brauerei steht eine sächsische Spezialität zur Seite, die den Fahrern ein frisch und süffiges Alkoholfreies anbieten. Wer noch dabei sein möchte, kann am 12.Mai noch seinen Teilnahmebeitrag entrichten und mit auf einer der schönsten Touren durch die Landschaft des Osterzgebirges erleben. www.gdma.de

Das Heinz – Steyer – Stadion, dort wo in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Rekorde mitzuerleben waren, ist von dem Glamour der sportlichen Vergangenheit kaum etwas übrig geblieben. Zu seinem Spitznamen „Das Goldene Oval“ kam die im Oktober 1919 eröffnete Sportanlage durch eine Vielzahl von Weltrekorden, die hier durch Leichtathleten aufgestellt wurden. Zunächst als Fußballplatz und für Laufwettbewerbe genutzt, hatte das Stadionrund sogar deutsche Fußball-National-Mannschaften gesehen, wo in den 1920er Jahren Länderspiele ausgetragen wurden. Bis zu 60.000 Zuschauer kamen in die Arena, um Spiele und Wettkämpfe zu verfolgen. An was sich wohl nur wenige erinnern ist, dass das Heinz – Steyer – Stadion das erste seiner Art in Deutschland war, dass mit einer Flutlichtanlage ausgestattet war. Von Beginn an nutzte der auch heute noch bestehende Dresdner SC Nutzer die Anlage. Auf internationaler Ebene bekannt, konnten hier die besten Sprinter des damaligen Radrennens, der „Friedensfahrt“, Ihre Etappensieger küren. Die DDR- Leichtathletikmeisterschaft von 1990 ist als bisher letztes Sportgroßereignis registriert. Danach verlor das Stadion an Glanz und ist bei der Elbeflut 2002 stark beschädigt worden, so dass im Moment maximal 4500 Zuschauer den Dresdner Monarchs, die American Footballer der Sächsischen Landeshauptstadt, zuschauen können. Um den Verfall der „Legende“ im Ostrapark zu stoppen und daraus wieder eine adäquate Sportstätte zu machen, sollen in den nächsten Jahren Sanierungsarbeiten stattfinden, um bis zu 12.000 Besuchern die Möglichkeit zu geben, interessante Spiele und spannende Wettkämpfe verfolgen zu können. Gerade für die Sportarten Leichtathletik und American Football wäre ein Stadion mit dem geplanten Fassungsvermögen ein lohnenswertes Ziel, die Fangemeinde auszubauen. So könnten Freiluftveranstaltungen, wie ein Hochsprungmeeting, für neuen Aufwind im Heinz – Steyer – Stadion im Ostrapark sorgen.