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Die Internationale Congress & Convention Association (ICCA) hat vor einigen Tagen die Statistik der besten und begehrtesten Kongressstädte der Welt präsentiert.

Dresden konnte sich dabei mit seinen mehr als zwanzig internationalen Kongressen unterschiedlicher Branchen unter den Top 100 platzieren. So steht die sächsische Landeshauptstadt mit solchen Städten, wie Rotterdam in Holland, Quebec in Kanada, San Franzisko in den USA oder auch Basel in der Schweiz, auf einer Stufe.

Im innerdeutschen Vergleich rangiert Elbflorenz hinter Berlin, München, Hamburg und Frankfurt am Main auf Platz fünf. Wenn man bedenkt, welche Infrastruktur gegenüber den vorgenannten Großstädten mit direkten, internationalen Flugverbindungen und den guten Bahnverbindungen bestehen, steht Dresden in hoher Gunst der Veranstalter. Sicher ist durch die weltweit agierenden Industrieunternehmen, der renommierten und qualifizierten Forschungseinrichtungen, der berühmten Kunst und Kultur und preiswerten Angebote und Preispolitik der Hotels in Dresden bedingt, das Interesse für Kongresse an der Elbe hoch.

Auch in nächster Zeit hat sich die Dresden Marketing Gesellschaft (DMG) auf diese Zielgruppe fokussiert, um große Tagungen nach Sachsen zu holen. Gerade derartige Veranstaltungen beleben den Business – Tourismus und bringt zusätzliche Umsätze in Dresdner Hotels, Restaurants, Museen und Kulturstätten. Zudem ist der Wert, der weltweit für die Werbung von Dresden durch die Teilnehmer entsteht, ist mit Geld kaum aufzuwerten. Dabei sind die Veranstaltungsorte und die motivierten Mitarbeiter, die für das Gelingen der Kongresse verantwortlich sind, ein wichtiger Bestandteil, um den Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt und einzigartige Erlebnisse bereiten. Hoffen wir auch in Zukunft auf zahlreiche Interessenten, die Dresden für Ihre Treffen auswählen.

Und wieder ist Dresden das beliebteste Reiseziel außerhalb Berlin im Osten. Die Bilanz zeigt gegenüber der ersten Hälfte des Jahres ein Plus von 1,3 % zu 2011, obwohl es kaum große Höhepunkte in der Elbmetropole zu verzeichnen gab. Das Highlight war uneingeschränkt der 500.Geburtstag der „Sixtinischen Madonna“, der sich als der Zuschauermagnet für Gäste aus nah und fern heraus kristallisierte. Wichtig wird sein, dass sich die Stadt Dresden, die Dresden Marketing Gesellschaft und die Dresdner Tourismus GmbH über ein tragfähiges Konzept für ein ganzheitlich, international ausgerichtetes Marketing einigt. Dieses muss auf einer finanziell soliden Basis gestellt werden, um die sächsische Landeshauptstadt und den dazugehörenden Dienstleistern, wie Hotels in Dresden, Restaurants, Kunststätten, Kultureinrichtungen und nahegelegenen Ausflugszielen, entsprechende Besucherströme zu sichern. Auch der Einzelhandel profitiert von den Gästen aus aller Welt, die in der Altmarktgalerie, der Centrum-Galerie und den Einkaufsmeilen von Elbflorenz für steigende Umsätze sorgen. Dies stellt natürlich auch voraus, dass neben den optimierten Marketingaktivitäten, der Ausbau von Infrastruktur für die Anbindung an das nationale und internationale Verkehrsnetz verbessert wird. Besonders die Erreichbarkeit mit der Bahn und dem Flugzeug schränkt das Interesse von Firmenincentives und Tagungsgeschäft, sowie Kongress-Veranstalter aus dem In- und Ausland ein, Ihre Reisen und Veranstaltungen in Dresden stattfinden zu lassen. Obwohl wieder ein Rekordniveau erreicht wurde, sank dennoch durch Neueröffnungen Dresdner Hotels die Auslastung der Beherbergungsbetriebe. Hoffen wir auf ein kooperierendes Agieren der verantwortlichen der Stadt und Tourismusvereinigungen, dass sich der positive Trend in Dresden weiter fortsetzt.