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Von einem Besucherrekord zum nächsten ist Elflorenz, nach Berlin, Hamburg und München, einer der beliebtesten Ziele von Touristen in Deutschland. Ständig lesen wir von neuen Besucherrekorden, die neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Kulturstätten, auch Shopping und die grünen Oasen der Stadt lieb gewonnen haben. Zu den meist besuchtesten Stätten gehören zweifellos die Frauenkirche, Semperoper und der Zwinger. Tausende Gäste aus aller Welt nutzen die wunderschöne Fahrt mit einem der Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt, entlang der Elbschlösser, dem Blauen Wunder hindurch bis zum Schloss Pillnitz oder in Richtung Meissen an den schönen Weinbergen des Sächsischen Elblamdes. Ein Stopp an der Pfunds Molkerei ist Pflicht während einer Stadtrundfahrt durch Dresden, genauso wie durch die wiedererstrahlte Königsstrasse und vorbei am Großen Garten, dem grünen Herz von Elbflorenz. Besonders viele Touristen, die sich für einen Aufewnthalt in einem der Dresdner Hotels entschieden haben, bummeln gern über dem Neumarkt, besuchen eines der zahlreichen Restaurants in der Münzgasse am Hilton Dresden oder gehen auf Einkaufstour in der Altmarktgalerie am nh Hotel oder in der Prager Strasse zwischen den ibis Hotels. So sind es auch Gäste, die bereits ein zweites oder drittes Mal nach Dresden kommen, um sich an der Kunst, Kultur, Lebensart und Gastfreundschaft in der Elbestadt zu erfreuen. Jetzt wird dies jedoch mit Diskussionen getrübt, die eine Betten- oder Touristensteuer ins Gespräch bringt oder wie von der Stadtverwaltung gefordert, eine von den Hotels in Dresden zu zahlende Abgabe für das nationale und internationale Marketing. Ob sich die eine oder andere Art der Unterstützung zur Bewerbung von zukünftigen Touristen nach Dresden durchsetzen wird, steht noch aus. Damit Elbflorenz weiterhin mit Gästerekorden Schlagzeilen machen kann, ist dies sicher notwendig. Denn das liebenswerte Dresden soll auch in den nächsten Jahren ein Magnet für Besucher aus aller Welt bleiben.

Das Hygiene-Museum Dresden am Großen Garten in Dresden geht neue Wege und lädt jung und alt zur märchenhaften Kinderoper. Mit „Prinzessin auf der Erbse“ haben der musikalische Leiter Ekkehard Klemm und Chordirektor Christof Bauer, nach einem Casting im vergangenen Oktober, 24 junge Mädchen und Jungs für das Spektakel begeistern können. Neben Körpertraining und Schauspielunterricht mussten die Teilnehmer zahlreiche Musikeinspielungen proben, um das Märchen klangvoll auf die Bühne zu bringen. Schon 1927 entstand das gleichnamige Stück für die Kammermusiktage in Baden-Baden, was als Zentrum zeitgenössischer Musik in seiner Zeit zählte. Zu dieser Musikoper kam es eher zufällig, denn Ernst Toch, der österreichische Komponist, hat einen Märchenband von Hans-Christian Andersen in die Hand bekommen und hat in diesem Jahr das Werk in New York uraufgeführt. Hintergrund für die Idee, das Märchen „Prinzessin auf der Erbse“ im Dresdner Hygiene-Museum zu zeigen, liegt in der Geschichte, die erzählt wird. Das Museum beschäftigt sich mit vielen menschlichen Themen, so auch mit der sensiblen Prinzessin, die trotz zwanzig Matratzen und zwanzig Daunendecken, die kleine Erbse im Bett spürte. Ob es wirklich sein kann., wird wissenschaftlich zu erkunden sein, was in dem Hundert Jahre bestehenden Hygiene-Museum möglich gemacht werden könnte. Schauen Sie doch einmal rein und entdecken Sie die Experimente, die für jung und alt immer zu einem Erlebnis wird. Bis zum 4.März noch, kann man das musikalische Werk ansehen und sich von den jungen Künstlern auf der Bühne in die Märchenwelt verführen. Vielleicht sind auch noch einige Restkarten für die Musikoper erhältlich?!