Entries tagged with “Hotel Dresden Neustadt”.


Seit Monaten wird über eine „Bettensteuer für Gäste von Elbflorenz diskutiert. Nach Angaben der Stadt waren Hotels in Dresden und weitere Leistungsträger für eine freiwillige Abgabe von etwa 200 Tausend Euro bereit. Diese Summe jedoch befand der Stadtrat für zu wenig an, um die zunächst ca. 500 T€ für die geplanten Marketingaktivitäten einzunehmen.

Jetzt steht in Frage, wie eine solche Zusatzeinnahme mit rechtlich sicheren Mitteln und entsprechend klaren Nutzen festgelegt und umgelegt werden soll. Natürlich gibt es mehrheitlichen Widerstand bei Dresdner Hotels, Hostels, Pensionen und weitere Einrichtungen, die mit den Problemen einer derartigen Zwangsabgabe leben müssen.

Besonders das Abrechnungsverfahren scheint bei der Abführung der eingenommenen „Kulturtaxe“ mit einigen Verlusten verbunden zu sein. Dabei liegt vor allem der Verwaltungs- und Kostenaufwand auf den Schultern der „Eintreiber“. Die buchhalterische Mehrarbeit und die Zahlung, z.B. bei Kreditkarten und deren Gebühren, bedeuten finanzielle Verluste bei den Beherbergungsbetrieben in Dresden. Dies erschwert zudem den bereits bestehenden Wettbewerb unter den Hoteliers, die durch attraktive Preise, Ihre Häuser mit Gästen aus dem In- und Ausland füllen. Sollten durch eine bevorstehende Bettensteuer die Zimmerpreise steigern, besteht die Gefahr, dass sich Gäste im Umland nach Übernachtungsmöglichkeiten umschauen, die oftmals noch günstigere Angebote offerieren. In der Folge könnten somit auch Sehenswürdigkeiten, Gaststätten und der Handel mit Mindereinnahmen rechnen.

Warten wir erst einmal ab, wie sich der Stadtrat und die beteiligten Institutionen zum Thema entscheiden. Die Dresdner Hotels hoffen auf eine für ALLE optimale Lösung zu finden, um Elbflorenz weiterhin als einer der beliebtesten Reiseziele im Städtetourismus zu erhalten.

Neben Bunter Republik, alternativer Musik-Partys, moderner Kunst und wechselnder Kneipenkonzepte gibt es jetzt wieder etwas NEUES. Ein ganz spezielles Spiel ist im pulsierenden Viertel für die Dresdner Fußball-Fans entstanden. In der Groovestation rollen die Bälle des Kickers in Dynamo gelb-schwarz und in den Farben der Münchner Bayern. Auch wenn es im Moment noch zu keinem Duell dieser zwei Traditionsmannschaften kommen kann, drehen sich die Spieler an den Stangen und versenken die Bälle im gegnerischen Tor. In mühevoller Handarbeit, mit Feile, Farbe und Pinsel steht das edle Stück zum Match bereit. Der Ansturm auf den Tischkicker lässt zwar noch ein wenig Luft für freie Spielzeiten, doch die Hoffnung auf „echte“ Dynamos steht bei den Produzenten des guten Stücks noch auf die Warteliste. Es war etwas langweilig, einfach nur mit anonymen Holzfiguren zu spielen, deshalb nahmen sich die „künstlerischen“ Heimwerker die Zeit alles etwas pfiffiger zu gestalten. Ob Koch, Dedic, Kirsten oder Fiel auf der einen Seite und Schweini, Lahm, Kros oder Gomez auf der anderen, lassen einige spannende Spiele auf der Katharinenstrasse in der Dresdner Neustadt erleben. Und das jetzt zu bespielende „Grün“ wird in Zukunft eine richtige Fan-Atmosphäre bekommen, denn die legendären Licht-Giraffen vom Harbig-Stadion werden hier nachgebildet. Dann spätestens lohnt sich ein Turnier mit Freunden, denn mit einer fast originalgetreuen Nachbildung lässt es sich viel besser spielen, meinen die kleinen Handwerker aus der Kultkneipe. Also schon mal einen Blick reinwerfen und den kleinen Ball rollen lassen. Vielleicht hilft ein Sieg hier gegen die Bayern, auch für die Großen in der Glücksgasarena für einen nächsten Heimsieg.

Ein Sachse aus Ernstthal, der zu Lebzeiten, die Welt der Indianer beschrieben hat, hinterließ für die Nachwelt eine umfangreiche Sammlung von Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand, Karl May. Auch nach Hundert Jahren nach seinem Tod begeistert er jung und alt mit seinen Romanen zu den Eingeborenen und dem Leben zwischen Rothäuten und Weißen. Ein großer Teil seines Schaffens ist heute noch in der Villa Shatterhand zu sehen, wo auch zahlreiche Mitbringsel seiner „Reisen“ ein zu Hause bekommen haben. In diesem Jubiläumsjahr erzählen besonders liebevolle Ausstellungen, jede Menge Geschichten über sein Lebenswerk. In seinen sogenannten Ich-Romanen verkleidete er sich immer wieder in neue Weggefährten, die sich für die Freiheit und das Leben der Eingeborenen einsetzte. Die gesammelten Gegenstände seiner unzähligen Begegnungen der Einheimischen in Amerika, sind von der Karl-May-Stiftung in einer einzigartigen Sammlung vereint. Im Radebeuler Indianermuseum, nahe Dresden, sind neben Kleidung, den berühmten Bärentöter und Silberbüchse, einem nachgebildeten Arbeitszimmer und Bibliothek, auch literarische Spätwerke zu sehen, die gerade den jungen Lesern gefällt. Zu Ehren seines 100jährigen Todestag am 30.März soll nun der Karl-May-Erlebnispfad eingeweiht werden, der spielerisch zur pädagogischen Bildung beiträgt. Mit der neu gebauten Blockhütte wird zudem eine Erweiterung des Indianermuseum Geschaffen, um das gesamte Werk seiner literarischen Schriften, mit entsprechenden Ausstellungsstücken verbunden, noch deutlicher darzustellen. Radebeul erhofft sich zum Jubiläum zahlreichen Zulauf aus nah und fern und will damit an das touristisch erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Für die hier ansässigen Hotels und Pensionen war es ein spannender Anlass, besonders familienfreundliche Angebote zu erstellen, um die Belegung der Betten zu sichern. Auch für die Gastronomie im Vorort von Dresden ergaben sich Chancen, das Thema Karl May in die Gestaltung der Speisekarten einfließen zu lassen. Die Stiftung würde sich ganz besonders freuen, wenn neben Touristen auch viele Naherholungssuchende, Familien und Schulgruppen ins neugestaltete zu Hause von „Old Shatterhand“ kommen würden.

Die Neustadt, als pulsierender, frischer und bunter Stadtteil erfindet sich immer wieder neu. Neben vieler Freizeitangebote mit Theater, Kleinkunst, Clubs und Kneipen hat sich auch kulturelle Szene etabliert, die sich der Kunst verschrieben hat. www.rundreisegalerie.de In den Passagen sind kleine Ateliers entstanden, die mit seinen alternativen und klassischen Elementen zahlreiche Freunde gefunden hat. Jetzt ist Thomas Preibisch noch einen Schritt weiter gegangen und stellt mit seinen „Kunsthaltestellen“ in den Kneipen ein neues Konzept zur Schau. Der Maler mit dieser eigenwilligen Idee will so die Arbeiten verschiedener Künstler einem breiten Publikum offerieren und so für die Zunft und deren Schaffen aufmerksam machen. Bei der Auswahl seiner „Galerieräume“ geht um die vielschichtige Gastronomieszene in der Neustadt von Dresden, die bereit waren, dieser eigenwillige Projekt zu begleiten. So hat er zehn Partner gefunden, wo die Kunstwerke den Gästen neben Theke oder Bar direkt ins Auge fallen können und sich mit den Ausstellungsstücken in Ruhe beschäftigen können. Neben eigenen Malereien werden Stücke von „noch“ unbekannten Talenten zum Beispiel im Cafe Continental, Ostpol, Zille oder auch im Oosteinde aufgehangen und direkt daneben sind der Lebensweg und die Daten der „Aussteller“ auf dem Haltestellenschild verewigt. Wer eines dieser Werke gern sein eigen nennen möchte, kann dann direkt mit dem Urheber in Kontakt treten und das jeweilige Werk erwerben. Wir finden, eine Super Idee, das Viertel jenseits der barocken Altstadt von Dresden künstlerisch aufzuwerten, weiter zu entwickeln und die Kritiker, sowie Liebhaber der Muse in die Neustadt zu locken.

Das Europäische Zentrum für Künste in Hellerau ist vom 1. bis 16.Oktober der Gastgeber des Dresdner Festival der Zeitgenössischen Musik.

clip_image002[4]

Ein täglich wechselndes Programm bietet ein breites Spektrum außergewöhnlicher und moderner Klänge, die von Jahr zu Jahr ein größeres Publikum anzieht. Mittlerweile hat sich das Festival im Norden der Sächsischen Landeshauptstadt einen festen Platz in den internationalen Kalender der Künstler etabliert. In den zwei Wochen kommen unterschiedliche Inszenierungen, besondere Musikstücke und einzigartige Soloprojekte auf die Bühne, deren Qualität ihres Gleichensucht. In Begleitung des Dresdner Philharmonie Orchester, Schü­ler des Ro­main – Rolland – Gym­na­si­ums Dres­den oder auch der Komponistenklasse Dresden sind besondere Hörerlebnisse, jede Menge Talent und sensible Emotionen versprochen. Internationale Künstler, wie Volker Staub, Daniel Smutny, Silver & Garburg, Steve Reich, Anna Friederike Potengowski und viele mehr, zeigen ein umfangreiches Repertoire an zeitgenössischer Musik von heute. Ob Piano, Cello, Flöte, Gitarre oder Schlagzeug, alle nur erdenklich möglichen Instrumente, kommen zum Einsatz, um dem Publikum die Schönheit von Klang, Komposition und Tonlagen zu überbringen. Lassen Sie sich vom Zauber des Festival der Zeitgenössischen Musik in Dresden begeistern und besuchen Sie den großzügigen Spielort in Hellerau.