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Zum 1.Mai beginnt mit dem Anwandern rund um die Kur- und Sportstadt Altenberg die Saison der Naturfreunde. Auf verschiedenen Strecken können die Gäste aus der Region, Touristen aus nah und fern, erkunden die Landschaft auf dem Kammweg zwischen Böhmen und Sachsen. Professionelle Führer, darunter auch Hoteldirektoren der Region, begleiten die Wanderer auf den ausgewiesenen und perfekt ausgeschilderten Wege über Stock und Stein. Der renommierte Wintersportort mit langer Bergbautradition und als bekannte Fahrradregion im Osterzgebirge ist ein idealer Ausgangspunkt, die Touren über den Kahleberg mit Start am Hotel „Lugsteinhof“ und über den Pöbelknochen mit Beginn am Best Western Ahorn Hotel „Stephanshöhe“, zu erleben. Spannend wird sicher auch die Kräuterwanderung mit Bruni oder die erste Pingenwanderung, die vom Bergbaumuseum organisiert und durchgeführt wird. Müllerbursche Klaus nimmt Interessenten mit auf dem Weg in Richtung Bärenhecke. Dort endet die Mühlentour, wo die Wanderer auch den speziell eingesetzten Shuttlebus zur Rückfahrt nutzen können. Ein zünftiges Familienfest am Bahnhof Altenberg, wo auch die Sternenwanderungen enden, lädt zu einem Mitmach- und Informationsprogramm ein. Der Tourismusverband Erzgebirge, der Naturpark Erzgebirge-Vogtland, die Dampfeisenbahngesellschaft, der VVO, die Envia M und Little John mit modernen E-Bikes bieten ein buntes Programm für jung und alt. So ist für Spiel, Spass und jede Menge Aktionen zum Wanderfest gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung ist u.a. „De Arzgebirg`schen Bossen“ zuständig und werden mit Ihren Hits die Gäste mitreißen. Alle Informationen zu Wander-, Rad- oder auch Bergbautouren und zur Kur- und Sportstadt im Osterzgebirge finden Sie unter www.altenberg.de

Bei der Wahl der diesjährigen Weinkönigin im Sächsischen Elbland, die zum 25.Mal gekürt wurde, ist Kaja Riedel für das kommende Jahr als Majestät edler Gewächse verantwortlich. Sie wird sie exzellenten Tropfen auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland und auf Messen im In- und Auslandpräsentieren und somit die Werbetrommel für das kleinste Weinanbaugebiet des Landes rühren. Zur Seite stehen ihr dabei die Prinzessinnen Christin Lustik und Tabea Hundt, die nur wenige Punkte bei der Wahl erreichten. Katja Riedel arbeitet im „normalen Leben“ im Romantik Hotel Deutsches Haus in Pirna und verwöhnt hier seit einigen Jahren die Gäste mit regionalen Spezialitäten und auch mit Sächsischen Weinen. Als ausgebildete Hotelmanagerin kennt Sie sich natürlich aus, wie die Gäste für die Region Elbland, Dresden und Elbsandsteingebirge zu begeistern sind.

In Radebeul aufgewachsen hat Katja ja bereits Wein im „Blut“, denn täglich konnte Sie die herrlichen Weinhänge des Elblandes bewundern und lieben lernen. Dies gab auch den Ausschlag für eine „Karriere“ mit Reben und besonderen Gewächse von der Sächsischen Weinstrasse. Mit fundiertem Fachwissen und einem spielerisch – charmantem Esprit konnte Sie bei der Jury punkten und bei der Wahl zur 25. Weinkönigin des Sächsischen Elblandes als „erste“ Majestät die Krone von Franziska Spiegelberg übernehmen. Wünschen wir Ihr viel Erfolg und jede Menge Spaß bei der verantwortungsvollen Aufgabe, Kenner und Liebhaber, sowie Touristen und Genießer für die Region zu gewinnen.

Nur ca. eine Stunde von der Landeshauptstadt Dresden treffen sich zur Zeit zahlreiche internationale Gäste zum diesjährigen Musikfest Erzgebirge. Bereits beim ersten Mal konnten die Künstler in verschiedenen Orten die Besucher die Konzerte mit Ihren Meisterstücken begeistern. Hochkarätige Kammermusik wird in Schwarzenberg, Zschopau, Annaberg-Buchholz und auch Marienberg zu hören sein. Festivalsprecher Oliver Geisler freut sich unter anderem auf Evgeni Koroliov, Annette Dasch, The Sixteen und auch die populäre Gruppe Le concert spirituell, die auch Besucher aus Holland, England oder Tschechien in die Region locken werden. Gerade für die Bewerbung um das UNESCO Welterbe in der Montanregion Erzgebirge spielt ein derartiges Festival eine interessante Rolle, um internationale Bekanntheit zu erweitern und Touristen neugierig zu machen. Dabei gehört die präsentierte Musik, genau wie Landschaft, Architektur und die Geschichte, zu den wichtigen Kriterien, die Potentiale für Gäste aus nah und fern, zu Entdeckungen im Mittelgebirge bewegen sollen. Mit den Konzerten und Gottesdiensten wird hautnah die Synergie zwischen Naturerlebnis und musischer Kunst getragen, die zur Exkursionen im Reich des Bergbaus animiert. Zu den Höhepunkten während des Festivals sind wohl das „Erzgebirgische Sängerfest“ in Annaberg und der neu ins Programm aufgenommene „NachtKlang“, der in Schwarzenberg im historischen Lokschuppen stattfindet, zu sehen. Lassen Sie sich doch einmal vom besonderen Hörgenuss und einer reizvollen Natur verzaubern, die das Musikfest Erzgebirge mit seiner besonderen Art von Interpretation bietet.

Von mehreren Aktionen, wie Wandern, Radfahren oder auch Marathon unter Tage hat man ja schon gehört, doch Schach in einem Stollen? Ja, das gab es jetzt in Annaberg, wo vor 150 Jahren der älteste Schachverein Buchholz gegründet wurde. Zu einem besonderen Blitz-Turnier fuhren 60 wagemutige Spieler in die Tiefe der Erde, um bei Glühwein und Tee, die Aktion „Schach im Schacht“ durchzuführen. In einem Maschinensaal des Röhling-Stolln, der 100 Meter unter der Erdoberfläche liegt, erwartete die Denksportler Ihr Spielbrett. Diese Idee, als erstes deutsches Schachturnier seiner Art ins Leben zu rufen, kam der Vereinschef Ronald Wilhelm. www.schach-im-erz.de Bei einer Besichtigung des Besucherbergwerkes mit dem lettischen Großmeister Zigurds Lanka kam der Gedanke zu diesem außergewöhnlichen Sport-Event. Neben dem internationalen Großmeister Cliff Wichmann sind Spieler aus Sachsen und Berlin eingeladen gewesen, die um die Trophäe beim Blitz-Turnier kämpften. Er war dann auch, der die meisten Punkte sammelte und als Sieger wieder an das Tageslicht zurückkam. Eine ganz besondere Atmosphäre und das Flair in einem ehemaligen Bergwerk, Schach zu spielen, war eine Erfahrung sondergleichen, berichtet der Gewinner. Mit Generationen von Spielern, die zwischen sechs und 72 Jahren jung alt sind, solch ein Ereignis zu erleben, war schon einzigartig, meint Vereinschef Wilhelm Damit wurde bewiesen, dass viele Sportarten an besonderen Plätzen ausgeübt werden kann und vielleicht auch eine positive Wirkung auslöst, Schach etwas populärer zu machen. Zusätzlich eine gelungene Aktion, die bei der Bewerbung zum UNESCO – Welterbe der Montan-Region Erzgebirge ein positives Zeichen setzen konnte. Drücken wir die Daumen, dass die Macher des als wertvoll eingestuften Kulturerbes mit Ihrem Wunsch der Auszeichnung durchsetzen können. Es lohnt sich, die Geschichte und Tradition der Bergarbeiter, die nach Bodenschätzen unter Tage „Ausschau“ hielten. So wird der Nachwelt aufgezeigt, wie die schwere Arbeit und das Leben der Steiger mit Ihren Familien in den vergangenen Jahrhunderten aussah.

Blöcke aus Schnee und Eis bekommen seit vielen Jahren eine künstlerische Gestalt. Ein Ereignis, dass jeden Februar in Neuhermsdorf im Osterzgebirge stattfindet. Hier kommen internationale „Schnitzer“ zusammen und feiern IHR Eisskulpturenfestival. Unter dem Motto „In einem Land vor unserer Zeit“ werden die bis zu fünf Tonnen schweren „Dinos“ und andere Urzeittiere zum eisigen Leben erweckt. Die von Jahr zu Jahr steigenden Publikumszahlen zeigen das Interesse an der weißen Kunst der winterlichen Bildhauer. Mehrere Tage benötigen die Männer und Frauen, um die filigranen und fast originalgetreuen Nachbildungen aus den Eisblöcken entstehen zu lassen. Bis zum kommenden Donnerstag werden die Schaufeln, die Eispickel und Feilen geschwungen, um bei der Jury eine besonderen Eindruck zu hinterlassen und einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Den Gewinnern winken Prämien in Höhe von 1.000 Euro. Einer der schon seit vielen Jahren mit viel Muskelkraft dabei ist, Siegfried Heischkel, sieht es als eine besondere Herausforderung an, ein Tier aus der Urzeit nachzubilden. Auf dem Gelände vom Landhotel Altes Zollhaus kamen im vergangenen Jahr knapp 20.000 Besucher, die sich an der Schönheit des Winters erfreuen. Auch in den kommenden Tagen erwarten die Veranstalter Tausende Gäste, die neben der besonders reizvollen Landschaft des Osterzgebirges, auch einen Abstecher zur Skulpturen-Schau in Neuhermsdorf machen werden. Für mehrere Tage sind die Kunstwerke aus Schnee und Eis zu bewundern, die vielleicht als ein interessanter Ausflug für Touristen aus Dresden sein kann.