Die Dresdner Messe auf dem Ostragehege stellt die Weichen in Richtung Zukunft. Geschäftsführer Ulrich Finger setzt dabei auf Angebotsbreite und Flexibilität des Kongress-, Messe- und Konzertmarktes. Dabei steht der Ausbau von Kapazitäten im Vordergrund, die mit dem Tagungszentrum Börse bis zu 500 Teilnehmern Platz bieten wird. In der Haupthalle werden durch die Anschaffung von gepolsterten Stühlen, modernen Bühnenteilen und die Verbesserung der Raumakustik die Basis für hochwertige Unterhaltungskonzerte und Shows geschaffen.clip_image002

Ziel dieser Aktivitäten ist die Stabilisierung der noch Zuschuss bedürftigen Gesellschaft der Stadt Dresden, die 2009 eine Umsatzsteigerung von 20 % zum Vorjahr erreichen konnte. Bedingt durch den Umbau des Kulturpalastes für klassische Auftritte, ist die Entscheidung solcher Investitionen der städtischen Tochter richtungsweisend. Ulrich Finger will sich so auf das attraktive Kongressgeschäft, was auch für die Hotels in Dresden ein lohnendes Geschäft und ein Imagegewinn im Tourismus bedeutet, vorbereiten. Der im Herbst mit 1500 Teilnehmern stattfindende „Deutsche Archivtag“ und mehrere medizinische Kongresse in den kommenden Jahren zeigen die Attraktivität des Standortes Dresden, zeigen zukünftig steigende Auslastung des Geländes. Im diesjährigen Programm der 20 Messen konnte zusätzlich die „Sachsenback“ gewonnen werden, die von Leipzig an die Elbe wechselt. Zudem hat die Messe die Flutrinne von der Stadt übernommen, wo große Konzerte, wie das im Juni mit bereits über 35.000 verkauften Karten von AC/DC. Eine Sanierung des ehemaligen Schlachthofhotels beginnt im Februar und verbessert die Infrastruktur für Veranstalter, Aussteller und Teilnehmer von Veranstaltungen bei Kongressen, Kultur und klassischem Ausstellungsgeschäft im Ostragehege. Die Erweiterung des Straßenbahnnetzes sieht für 2011 eine direkte Anbindung mit der Innenstadt vor, was ein logistischer Zugewinn bedeutet. Ehrgeizige Ziele, die Geschäftsführer Ulrich Finger mit seinem Team verfolgt. www.messe-dresden.de