Schon seit dem Mittelalter wurde durch den Einfluss der Christenzeit die Tradition des Martinstages am 11.November als Beginn einer vierzigtägigen Fastenzeit gefeiert. Zur damaligen Zeit galt dieser zur letztmaligen Möglichkeit zum uneingeschränkten Schlemmen vor Weihnachten. Der Martinstag galt ebenso als „Zinstag“, da zu diesem Zeitpunkt die Bewirtschaftungsperiode seinen Anfang und das Ende einläutete. Steuern und Abgaben Sind in Naturalien abgegolten worden, wo auch die Gänse als Zahlung benutzt wurden. Verschiedene Überlieferungen finden jedoch andere Ursprünge für die Einführung des Martinsgansessen, wie die Bescheidenheit des Martin, der in einem Gänsestall wohnte oder auch während der Predigt von Bischof Martin eine schnatternde Gänseschar in die Kirche watschelte.clip_image002 Der wahrscheinliche Ursprung rührt wohl doch der damals an diesem Tag fälligen Lehnspflicht, dem Martinsschoß, zurück. In der Neuzeit hat die Tradition des Martini nicht nur mit dem Martinsgansessen zu tun, sondern vielerorts finden Umzüge in Trachten statt, wo Kinder mit Laternen und Kostümen den Heiligen Martin gedenken, die mit einem Martinsfeuer enden. Der Brauch des Martinstages ist wesentlich auf den deutschsprachigen Raum beschränkt und bekommt durch die Globalisierung und Auswanderung mittlerweile auf der ganzen Welt weitere Bedeutung.

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Um den 11.November herum sind in fast allen Gasthäusern, Restaurants und auch Dresdner Hotels schmackhafte Gänsebraten zu bekommen, die meist mit Rotkohl und Klößen gereicht werden. Egal ob Sie auf den „Balkon von Dresden“ in den Luisenhof gehen, im Ballsaal des Four Point Hotel am Wasaplatz Ihren Tisch bestellen oder auch in einem Restaurant der Hotels in Dresden zum Martinsgansessen gehen, überall werden Sie den kulinarischen Genuss des krossen Geflügels frönen können.Wir wünschen guten Appetit.