Am kommenden Freitag öffnet das spektakuläre Museum in der Albertstadt. Das von Daniel Liebeskind konzipierte Militärhistorische Museum, lädt bis zum Jahresende kostenfreie zu einer Besichtigung seiner Schätze ein.

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Mit seinem markanten Keil ist dem Architekt ein ganz besonderes Merkmal für das hier in Dresden ansässige Bundeswehr Museum gelungen. Mit der am 14.Oktober anstehenden Eröffnung bekommt Elbflorenz einen weiteren Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Dennoch in einigen Kreisen ein umstrittenes Projekt, aber auch Geschichtsbewältigung für viele Generationen, bietet das Museum einen umfassenden Einblick in die Historie des Militärs. Beeindruckend zeigt die Ausstellung Einzelstücke in seinen Galerien, die ein Rückblick der Entwicklung von Technik und Ausrüstung dokumentieren. Ein Außengelände bietet den Anblick und die Auseinandersetzung zahlreicher Zeitzeugen aus mehreren Epochen von Armeen, die von königlichem Arsenal aus dem 19.Jahrhundert bis zur modernen Neuzeit und einen Querschnitt des militärischen Handels behandelt. In den ersten Tagen nach der Eröffnung des Militärhistorischen Museums, unweit vom Quality Park Plaza, sind verschiedene Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Führungen, Konzerte und sogar Ballett organisiert, um ein vielfältiges Programm für die Besucher rund um die Architektur, den Ausstellungen und Sammlungen zu bieten. Aber der wichtigste Aspekt der Neueröffnung gilt der Bildung, die den Weg, die Qualen, aber auch den daraus notwendigen Schutz durch Armee und Technik für die Menschen bedeutet und will offen in die Auseinandersetzung mit Geschichte und Notwendigkeit erörtern. Ein Besuch für jung und alt scheint somit unabdingbar, denn als kulturhistorisch wertvoll ist das Museum in der Albertstadt anzusehen. www.mhmbundeswehr.de Nutzen Sie unbedingt das Angebot des freien Eintritts. Es lohnt sich.