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In der Adventszeit und insbesondere der Winterzeit sind nicht nur der Besuch der vielen Weihnachtsmärkte das Ziel von jung und alt. Auch Ausflüge und sportliche Aktivitäten stehen in hohen Kurs, um die Schönheiten von Schnee und Eis zu erleben. In und um Dresden sind zahlreiche Möglichkeiten gegeben, allein, mit Freunden oder der ganzen Familie, Interessantes zu entdecken, Spaß zu haben und Sport zu treiben. Planen Sie doch mit Ihren Liebsten mal einen Ausflug nach Riesa und schauen Sie den Machern der Riesaer Nudeln über die Schulter, besichtigen die traditionsreiche Geschichte der beliebten Teigwaren, genießen die leckeren Spezialitäten im hauseigenen Restaurant und nehmen sich gleich im Werksverkauf des Nudelcenter etwas Vorrat für die kalten Tage mit.clip_image002 Besonders beliebt, gerade bei Touristen der Dresdner Hotels, ist ein Ausflug in das nahegelegene Erzgebirge, wo die Tradition des Kunsthandwerkes Ihr zu Hause hat. In den kleinen Werkstätten in Seiffen und Umgebung haben die Holzschnitzer in der Vorweihnachtszeit jede Menge zu tun, um die begehrten Räuchermännchen, Nussknacker, Baumschmuck, Pyramiden, Weihnachtsengel, Spielzeuge und Schwibbögen in ausreichender Anzahl herzustellen. Die etwa 130 in der 1919 gegründeten DREGENO eG organisierten Handwerksbetriebe zeigen hier Ihre unerschöpfliche Kreativität und ein umfangreiches Sortiment, was nicht nur Kinderaugen leuchten lassen. clip_image004

Wo die Weihnachtszeit mit besonderen Leckereien zu erleben ist, das kann man in der etwa 20 Minuten östlich von Dresden gelegenen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz. Hier wird seit Generationen die traditionelle Herstellung des Pfefferkuchen gelebt. Familienbetriebe führen die Geheimrezepte fort und bieten mittlerweile Europa- und Weltweit Ihr umfangreiches Sortiment des wohlriechenden Gebäcks an. In der Pfefferkuchen- Manufaktur Frenzel kann man selbst Hand anlegen und mit den Bäckern vor Ort seinen eigenen Pfefferkuchen kneten, fertig stellen und natürlich verkosten. Ein kleines Museum am Markt zeigt Maschinen und Backutensilien vergangener Zeiten, wie schon vor Jahrzehnten der Lebkuchen entstanden ist.clip_image006Wer es sportlich mag, sollte unbedingt die Ski- und Rodelhänge in Geising, Altenberg oder Schellerhau besuchen., hier ist Wintersport von seiner schönsten Seite möglich. Etwas besonderes können Sie in der Winterzeit im Tharandter Wald erleben. Vor dem „Waldhof zu Grillenburg“ startet eine Schlittenfahrt der besonderen Art durch den tiefverschneiten Wald. Mit dem Grillenburger Postschlitten, der dem ursprünglichen Gefährt der „Deutschen Reichspost“ nachgebaut wurde, werden stündliche Fahrten angeboten. Einmal wie im Märchen als Prinzessin oder König mit einer Kutsche auf Kufen durch den Tharandter Wald, da werden für viele Träume wahr und die Zeit bis zum Weihnachtsfest verkürzt.

Vom 5. bis 7.November steht Pulsnitz, die nur eine halbe Stunde von Dresden entfernt liegt, ganz im Zeichen des Pfefferkuchens. Jedes Jahr strömen Zehn Tausende in die Stadt, wo der Pfefferkuchen seine Tradition kaum verloren hat und in mehreren Generationen gepflegt wird. So steht das erste Novemberwochenende im Zeichen des leckeren und so vielfältigen Gebäcks, dass gerade zur bevorstehenden Adventszeit in den Läden und auf den Weihnachtsmärkten, wie auch auf dem Dresdner Striezelmarkt, so beliebt ist.clip_image002 Die neun noch in der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz ansässigen Bäckereien stellen Ihre zahlreichen Produkte noch nach uralten Rezepturen her. In Schauwerkstätten und eigenen Cafès können Besucher, die teils auch von Angeboten der umliegenden Pensionen und Hotels Dresden und Umgebung auf diese Tradition hingewiesen werden, vieles interessantes aus der Geschichte des leckeren Gebäcks erfahren und selbstverständlich verkosten. Teilweise bieten die Pfefferküchlereien eigene Seminare an, um in Ihren Manufakturen das Handwerk und die Herstellung von Pfefferkuchen aus nächster Nähe kennen zu lernen. Der diesjährige 8.Pfefferkuchenmarkt wird wieder ein Fest der Sinne, wo der mit bestem Honig und Gewürzen gefertigte Sirupteig in Zucker, Schokolade, bunten Beschriftungen oder einfach pur in unterschiedlichsten Formen feil geboten wird.clip_image004 Die seit 1558 bestehende Tradition des Pfefferkuchen, die zum Backen notwendigen Utensilien und Geräte kann man im Museum am Markt besichtigen. Das Haus des Gastes konnte in den letzten Jahren die Ausstellung erweitern, um den Besuchern einen noch besseren Einblick dieses Jahrhunderte alte Gewerbe zu gewähren. Lassen Sie sich vom Duft und Geschmack von frisch gebackenen und liebevoll verzierten Pfefferkuchen verführen. Der 8.Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz freut sich auf Ihren Besuch. www.pfefferkuchenmarkt.de

Pulsnitz – eher bekannt durch seine herzhaften und leckeren Pfefferkuchen, laden  zu den Blaudrucktagen ein. Am 14. Und 15.August 2010 zeigt Blaudrucker Alfred Thieme – uralte Geheimnisse dieser Tradition und öffnet seine Werkstatt für Interessierte. Gleichzeitig können Besucher einen Einblick bekommen, wie solch Werke entstehen und selbst einmal dabei Hand anlegen. Mit Holzformen und Messingstiften werden Muster erstellt und auf Leinen und Baumwollstoffen gedruckt.

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Aus diesen entstehen eine vielfältige Auswahl an Tischbändern, Schürzen, Servietten, Kissenbezüge, aber auch Oster- und Weihnachtsdekore sind beliebte Ornamente.  Bei seinen Rundgängen wird Alfred Thieme Geschichten erzählen, die auf den „Blauen Montag“ oder auch vom „Grün- und Blauschlagen“ erzählen werden. Im Museum der Stadt Pulsnitz werden die Mitarbeiter an diesen Tagen beim Ausprobieren von Textildirektdruck unterstützen und stellen historische Models zur Anprobe zur Verfügung. Erleben Sie die über 300 Jahre alte handwerkliche Tradition, wie sie heute noch in Pulsnitz gelebt wird und schauen Sie den „Meistern“ des Blaudrucks über die Schulter. www.blaudruckpulsnitz.de