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Seit Jahren strömen Tausende Besucher in die faszinierenden Kunstwerke von Künstler Yadegar Asisi. Mit einem Panorama vom „Everest“ in Leipzig begann er Siegeszug seiner Rundbilder. Es folgten dort weitere Kunstwerke wie „Rom 312“ und „Amazonien“. Mit „Dresden 1756“ begann Assisi in der sächsischen Landeshauptstadt einen weiteren Schritt seines Schaffens. In der Folge wechselte im alten Gasspeicher in Reick, zur Überarbeitung der barocken Ansicht von Elbflorenz, zum Rundbild von „Rom 312“. Mit Berlin fand der begnadete Zeichner einen Standort, wo das antike „Pergamon“ am gleichnamigen Museum für die internationale Welt eröffnete. Hier entwarf er auch ein Panorama „Die Mauer“, das einen Einblick zur damaligen Grenze des geteilten Berlins zeigt. Für die nahe Zukunft ist bereits ein neues Projekt zum Jubiläum der Völkerschlacht „Leipzig 1813“ in Arbeit. Dieses soll dann ab August in voller Pracht zu bewundern sein. Doch der einzigartigen Yadegar Asisi will noch größere Vorhaben umsetzen und plant weitere Panoramen von berühmten Schauplätzen der Welt. Da stehen solche phänomenalen Bilder in der Vorbereitungen, die von der Geschichte der „Titanic“ erzählen werden oder in die faszinierte Wasserwelt vom „Great Barrier Reef“ eintauchen lassen. Aber wohl eines der emotionalsten Ereignisse der Geschichte soll mit einem Rundbild vom „Ground Zero“ in New York entstehen. Nach einem Besuch im Jahr 2002 am Ort der Anschläge des 11.September war Asisi so beeindruckt, dass er der ganzen Welt, diese unglaubliche Situation mit beeindruckenden Bildern darstellen will. Wann genau und wo zuerst diese gedankenschwere Illustration dem Publikum zugänglich gemacht wird, steht derzeit noch nicht konkret fest. Auf jeden Fall plant Asisi die Eröffnung im Jahre 2015 und möchte seine gewonnenen Eindrücke in Deutschland und natürlich in New York präsentieren. Dieses Panorama, so sagt Asisi, wird wohl das Spektakulärste und Ergreifendste, was ich je geschaffen habe. Seien wir gespannt auf die folgenden Projekte, die von so einzigartig künstlerischer Art leben und Tausende Touristen aus alle Welt begeistern werden.

Ausreichend Diskussionsstoff über den zukünftig ausgerichteten Tourismus und dem Marketing für die Kunst- und Kulturstadt Dresden gab es in den letzten Wochen genügend. Wie wird für den Tourist – Service der Stadt verantwortlich? Welche Strategie verfolgt das Dresden Marketing im In- und Ausland? Wie viel Zuschuss zahlt die öffentliche Hand?

Wird eine Bettensteuer vom Rathaus erhoben? Und viele weitere Fragen stehen in den nächsten Wochen auf der Entscheidungsliste des Wirtschaftsausschusses. Die drei Bewerber für die Tourist Information, die sich in den nächsten Jahren um die Anfragen, den Prospektversand, dem Internetauftritt und dem Buchungssystem kümmern sollen, haben Ihre Angebote präsentiert. Dies wird ein wichtiger Schritt für eine verbesserte Qualität der Besucher von Elbflorenz werden müssen, um für steigende Gästezahlen in den Dresdner Hotels, den Sehenswürdigkeiten, den Veranstaltungen und in den Ausflugsgebieten in der Region zu sorgen. Nur so kann sich Dresden weiterhin zu einem der beliebtesten Orte für Städtetourismus etablieren, die Auslastung der bestehenden und noch gebauten Hotels in Dresden steigern und den Service für die Gäste aus der ganzen Welt weiterentwickeln. Die Dresden Marketing Gesellschaft richtet sich bereits seit einigen Jahren auf die Akquise in den Quellmärkten im In-und Ausland aus und entwickelt Konzepte für die Ausrichtung neuer Zielgruppen aus Osteuropa und Asien. Dabei stehen vor allem Messeauftritte, Journalistenreisen, sowie Kooperationen mit Veranstaltern aus den entsprechenden ändern auf dem Programm, die von der Attraktivität der Stadt, den zahlreichen Kunst- und Kulturstätten und den umfangreichen Ausflugsgebieten im Umland berichten. So wird die sächsische Metropole vor allem in den russischen Ländern, China und Indien, aber auch in Spanien, Mexiko und vielen weiteren Staaten bekannter gemacht. Offen sind noch die Verhandlungen und Konzeptionen zum Thema Bettensteuer oder Kulturabgabe, die von jedem Hotel Dresden von touristischen Gästen eingezogen und an die Stadt abgeführt werden sollte. Es ist abzuwarten, wie sich die Räte und die Fachverbände verständigen, um einen für alle Beteiligten, einen Konsenz zu finden. Dennoch sind die positiven Statistiken der vergangenen Jahre ein Beweis für den richtigen Weg, den das Dresden Marketing, die Verbände und auch die Dresdner Hotels gehen, Elbflorenz zu einem der attraktivsten Ziele von Gästen aus aller Welt zu etablieren.

Nur noch wenige Wochen und die besinnliche Adventszeit lockt auf die Weihnachtmärkte, in die Geschäfte und natürlich zum Schlemmen. Damit alle Leckermäuler befriedigt werden können, haben die Stollenbäcker schon täglich Ihren Ofen auf vollen Touren laufen. Und dieses Jahr wollen die rund 130 Backstuben etwas besonderes schaffen! Mit besten Zutaten und nach dem Original Rezept streben sie die Rekordmarke von drei Millionen Dresdner Christstollen® an. Mit unterschiedlichen Aktivitäten ist das Ziel erreichbar, denn nicht nur in den Geschäften der Sächsischen Landeshautstadt, auch in den Cafes, Restaurants und Hotels in Dresden wird das Weihnachtsgebäck in allen Varianten angeboten. Zusätzlich starten die Striezelbäcker Werbung auf Postkarten, auf dem Flughafen, bei der Deutschen Bahn, mit Bannern an speziellen Orten und mit einer neuen internationalen Internetseite, um den Touristen „die erlebbare Harmonie des Geschmacks“ schmackhaft zu machen., sagt Henry Müller –Vorsitzender der Schutzverbandes Dresdner Stollen®. Mit den erlesenen Zutaten von feinem Mehl, deutscher Markenbutter, in gutem Rum eingelegter Rosinen, süßer und bitterer Mandeln und gezuckerten Früchten sollen neue Freunde auch bei Kindern, hier natürlich ohne Rumrosinen, für den Striezel erobert werden. Geschäftsführer des Verbandes Renè Groh freut sich, dass auch das modernisierte Qualitätssiegel für das Original aus Dresden über die Grenzen hinaus noch mehr Fans begeistern könne, die sich auf Facebook über die weihnachtliche Leckerei austauschen können. Wer jetzt schon Lust auf ein Stück fruchtig-frischen Stollen hat, sollte mal bei seinem Bäcker des Vertrauens nachsehen, ob er eine Kostprobe im Angebot hat. Auf der neu gestalteten Homepage findet man alle Adressen: www.dresdnerstollen.com

Es ist bereits 140 Jahre her, als Harald Julius von Bosse, die russisch-orthodoxe Kirche an der Fritz-Löffler-Strasse gebaut. Eine Schenkung an seine Landsleute, die hier eine Heimstätte fanden, um zu Gebeten und Gemeindefeste zusammen zu kommen. Inmitten von modernen und weniger modernen Bauten ist sie, durch Ihre blau-goldenen Zwiebeltürmchen, stets ein Hingucker von Passanten und vorbeifahrenden Autos. In der Zeit des Aufbaus lebten schon rund 600 ehemaligen Russen in Dresden, die hier ein neues Zuhause gefunden haben. Heute sind es eine Vielzahl mehr, die in der sächsischen Landeshauptstadt studieren, leben und arbeiten. Aus dem Stadtbild sind die Menschen, wie auch die Kunst, Kultur, Musik und Lebensart kaum wegzudenken. Ob hochkarätige Künstler in der Semperoper oder Staatsschauspiel auftreten, Folklore-Festtage in der Neustadt stattfinden, eine Russen-Disco in einer der zahlreichen Clubs der Elbmetropole zur Party laden oder auch im „Stroganoff“ Pelmeni und Bortschtsch serviert und genossen werden, überall sind die Einflüsse der Osteuropäer zu spüren. Auch für den Tourismus in Dresden hat sich diese Bevölkerung eingesetzt und bringt Ihre Landsleute nach Sachsen. So gibt es seit einiger Zeit ein AZIMUT Hotel Dresden, wo viele Gäste aus Russland Ihr Quartier beziehen. Natürlich sind sie auch in allen anderen Dresdner Hotels gern gesehen, denn mit großzügig ausgestatteten Finanzen sorgen die Besucher aus den russischsprachigen Ländern für gute Umsätze. Gern gesehen sind die Touristen in den städtischen Shopping Malls und Boutiquen, wo schon schnell mal Waren für mehrere Hundert Euro über den Ladentisch gehen. Sicher geht auch der eine oder andere zur Besichtigung oder Andacht in die russisch-orthodoxe Kirche an der Löffler Strasse. Als Gedenken an den Erbauer H.J. von Bosse, wird am 2.November im Blockhaus gegenüber vom Goldenen Reiter eine Ausstellung eröffnet, die an seine Verdienste in Dresden erinnern.

Mit der Aktion Dresden 2015+ startet das Rathaus ein mit Hilfe der Bürger von Elbflorenz ausgerichtetes Konzept für Veränderungen in der Stadt.

Hierbei geht es darum, dass die Menschen Tipps für Veränderungen geben, Wünsche zur baulichen Substanz, der Freizeitmöglichkeiten und Arbeits- und Lebensqualität und auch für den Nahverkehr geben, um Ihr Dresden mit zu gestalten. Auf mehreren Spaziergängen geben Planer Auskünfte zur städtebaulichen Entwicklung und bitten um die Meinung der Begleiter. Die Routen führen durch verschiedene Stadtteile und zeigen Potenziale zur Weiterentwicklung oder Rückbau auf, sollen helfen verborgene Schönheiten wieder zu beleben oder auch das bisherige Stadtleben kommt auf den Prüfstand. Den Stadtplanern geht es vor allem darum, dass die Bewohner der Sächsischen Landeshauptstadt an der Aufwertung der Stadterneuerung teilhaben, notwendige Verkehrswege aufzeigen oder aber Natur, Erholung und die Landschaft mit einbezogen werden muss. An den jeweiligen Spaziertagen, die unter www.dresden.de/zukunftdresden2025 zu finden sind, kann sich jeder Interessent für einen Stadtteil anmelden. Dort kann hautnah eine Bewertung der Lebensqualität, der geschaffenen Wohnräume, die Freizeitwerte oder auch touristischen Attraktionen bewertet werden, die für ein attraktives Dresden der Zukunft wichtig sein kann. Es sollen ja nicht nur die jetzigen Dresdner davon profitieren, auch Studenten sollen sich wohlfühlen, Familien die durch Ihren Arbeitsplatz nach Dresden kommen, müssen ein sozialen Umfeld bekommen und die wichtigen Touristen werden nicht nur in einem der beliebten Hotels in Dresden wohnen wollen, sondern die Attraktivität des Reiseortes kennen und schätzen lernen. Die Aktion Dresden 2025+ ist ein guter Weg, die Bedürfnisse seiner Bewohner zu betrachten und in die zukünftigen Planungen mit einzubeziehen. Jeder sollte die Chance wahrnehmen, sich in seinem Stadtteil umzuschauen und nach Lösungen für ein schönes Dresden zu suchen.