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Seit 150 Jahren besteht die Interessenvertretung der Industrie und des Handwerks in Sachsen. Bereits 1862 gründeten sich daraus regionale Kammern in Chemnitz, Dresden, Plauen, Zittrau und Leipzig, um für die Belange der Betriebe als Anlaufpunkt. Im Vordergrund stand damals wie heute die Unterstützung bei verschiedenen Vorhaben, wie Kooperationen, Lieferketten oder auch Aus- und Weiterbildung der Fachleute. Mittlerweile ist die Industrie- und Handelskammer soweit vernetzt, dass nicht nur regionale und nationale Verbindungen zwischen den Herstellern und Dienstleistern geknüpft werden, auch auf internationaler Ebene können Kontakte für partnerschaftliche Im- und Exporte koordiniert werden.

Ein Festakt zum 150jährigen Jubiläum auf Schloss Albrechtsberg in Dresden ließ die Erfolge der IHK noch einmal Revue passieren und zeigte die Wichtigkeit seiner Arbeit zum Wohle der wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen auf. Es gibt dennoch Kritiker in den Reihen der Mitglieder, die eine Pflichtabgabe an die Kammer in eine freiwillige Leistung umwandeln soll, doch würde dann die Grundidee, jedem im gleichen Masse eine Unterstützung anzubieten, kaum realisiert werden könnte. Gerade im Bereich Aus- und Weiterbildung hat sich die IHK profiliert, um neben Fachseminaren, auch Umschulungen, Meisterlehrgänge und eine Vielzahl von zertifizierten Abschlüssen anbietet. So ist eine kontinuierliche Anzahl von Fachkräften gewährleistet, die in den sächsischen Betrieben qualitätsgerechte Produkte herstellen können.

Wünschen wir der Industrie- und Handelskammer weiterhin viel Erfolg und immer ein gutes Händchen bei der Wahl von Partnern im In- und Ausland, die zur Sicherung von qualifizierten Arbeitsplätzen notwendig sind.

Nach der Aberkennung des Welterbe der UNESCO für das Elbtal durch den Bau der Waldschlösschenbrücke, bewerben sich hierfür mehrere Regionen in Sachsen. Um sich mit einem derartigen Titel schmücken zu können, erfordert ein besonderes und nachhaltiges Konzept, um seine Einzigartigkeit herauszustellen. Zehn interessante und außergewöhnliche Projekte gehen an den Start und wollen Ihr Vorhaben beim Innenministerium in Dresden für eine erfolgreiche Bewerbung einreichen. Und das es für die Kommission schwer wird, die richtige Entscheidung treffen zu können, zeigt die Auflistung der herausragenden Projekte der Initiatoren. Die Sächsisch-Böhmische Schweiz präsentiert sich mit seiner einzigartigen Landschaft, den Freizeitwerten für Erholung im Nationalpark, sowie die partnerschaftliche Kooperation zwischen deutschen und tschechischen Touristikern. Traditionsreich und regional buhlt das im Osten Sachsens befindliche Umgebindeland, welche um die Zukunft der alten Baukunst ländlicher Behausungen kämpft. Als einer der schönsten wiederhergestellten Altstädte in Deutschland geht die Stadt Görlitz ins Rennen, die bereits als Kulturhauptstadt Europas auf sich aufmerksam gemacht hatte, mit der via regia für Furore sorgte, rechnet sich gute Möglichkeiten aus. Die Stadt Meißen mit Schloss Albrechtsburg, wo Sachsens Ursprung liegt und der berühmten Porzellanmanufaktur rechnen sich gute Chancen aus, eine Runde weiter zu kommen. Kleine Chance rechnen sich auch die Schlosskapelle Hartenfels, der versteinerte Wald in Chemnitz, das westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Topasvorkommen Schneckenstein aus, die mit Individualität und Geschichte punkten wollen. Interessant und aussichtsreich sieht die Leipziger Notenspur Ihre Bewerbung an, wo durch die Jahrhunderte Tradition des Thomaner Chores, Bach und andere musikalische Geschichten in der Messestadt zum Tragen kommen sollen. Aus Dresdner Sicht hat die Gartenstadt Hellerau recht gute Chancen, die Jury zu überzeugen, denn die Region im Norden der Sächsischen Landeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren besonders herausgeputzt. Drücken wir allen beteiligten Projekten viel Glück und hoffen, dass es in ansehbarer Zeit, ein weiteres Welterbe im Freistaat geben wird.

Eine ganz besondere Idee ist von der in Dresden sesshaften Brasilianerin Una Shamaa Ins Leben gerufen worden. Bauchtanz und die Musik der Gothic-Szene zu einem Festival zu entwickeln. Dabei zeigen am 20. und 21.Januar verschiedene Künstler in unterschiedlichen Richtungen die Kreativität, die Schönheit und auch die geheimnisvolle Seiten des Tanzes der „Unterwelt“. So stehen bei den organisierten Workshops, der klassische Bellydance, Tribul Fusion, bis hin zu Jazzdance, Bauchtanz und sogar Fakirshow auf dem Programm. Beim 1.Proserpina Festival im Schloss Albrechtsberg Dresden werden bei einer abendfüllenden Show experimentelle Interpretationen und Präsentationen zu sehen sein. Dabei werden Macher der Szene zu erleben sein, die dynamisch, impulsiv, experimentell, kraftvoll, orientalisch, traumhaft und auch frivol das Publikum verzaubern wollen. Ein außergewöhnliches Projekt, welchem sich die Tanzlehrerin Una in der doch eher klassisch ausgeprägten Kultur in Dresden stellt. Sie will mit Ihrem Festival auch Aufklärung erreichen, um die „düstere“ Szene gesellschaftsfähig zu machen. Gerade zahlreiche Vorurteile der sehr ungewöhnlich bunt und schwarz gekleideten Anhänger, sollen mit dem gestalteten Tanz eine neue Lobby bekommen. Wenn man zu Pfingsten in Leipzig beim jährlich stattfindenden Gothic-Treffen sieht, ist dies wohl auch in der Landeshauptstadt Dresden möglich. Mit künstlerischer Darbietung, das Leben und Denken, die Wünsche und Ziele, sowie die Art des Umgangs mit der sagenumwogenen Unterwelt, ist das Thema der Auseinandersetzung zwischen den gestalteten Auftritten der Künstler und der Botschaft an die Besucher des 1.Proserpina-Festivals. www.proserpina-nacht.com Seien Sie dabei und tauchen Sie ein in die Welt von Magie, Illusion und einer fantastischen Zeitreise mit Tanz, Musik und schönen Bildern.