Und wieder ist Dresden das beliebteste Reiseziel außerhalb Berlin im Osten. Die Bilanz zeigt gegenüber der ersten Hälfte des Jahres ein Plus von 1,3 % zu 2011, obwohl es kaum große Höhepunkte in der Elbmetropole zu verzeichnen gab. Das Highlight war uneingeschränkt der 500.Geburtstag der „Sixtinischen Madonna“, der sich als der Zuschauermagnet für Gäste aus nah und fern heraus kristallisierte. Wichtig wird sein, dass sich die Stadt Dresden, die Dresden Marketing Gesellschaft und die Dresdner Tourismus GmbH über ein tragfähiges Konzept für ein ganzheitlich, international ausgerichtetes Marketing einigt. Dieses muss auf einer finanziell soliden Basis gestellt werden, um die sächsische Landeshauptstadt und den dazugehörenden Dienstleistern, wie Hotels in Dresden, Restaurants, Kunststätten, Kultureinrichtungen und nahegelegenen Ausflugszielen, entsprechende Besucherströme zu sichern. Auch der Einzelhandel profitiert von den Gästen aus aller Welt, die in der Altmarktgalerie, der Centrum-Galerie und den Einkaufsmeilen von Elbflorenz für steigende Umsätze sorgen. Dies stellt natürlich auch voraus, dass neben den optimierten Marketingaktivitäten, der Ausbau von Infrastruktur für die Anbindung an das nationale und internationale Verkehrsnetz verbessert wird. Besonders die Erreichbarkeit mit der Bahn und dem Flugzeug schränkt das Interesse von Firmenincentives und Tagungsgeschäft, sowie Kongress-Veranstalter aus dem In- und Ausland ein, Ihre Reisen und Veranstaltungen in Dresden stattfinden zu lassen. Obwohl wieder ein Rekordniveau erreicht wurde, sank dennoch durch Neueröffnungen Dresdner Hotels die Auslastung der Beherbergungsbetriebe. Hoffen wir auf ein kooperierendes Agieren der verantwortlichen der Stadt und Tourismusvereinigungen, dass sich der positive Trend in Dresden weiter fortsetzt.