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Die Sächsische Zeitung lädt alle Ihre Abonnenten und Interessierte Besucher zur Besichtigung des mühevoll sanierten und renovierten Dresdner Residenzschloss ein.

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Am 18.September kann jedermann den Baumeistern und Restauratoren über die Schulter schauen und den Fortschritt der Arbeiten im Schloss mit eigenen Augen verfolgen. Der mittlerweile etwa 450 Jahre alte Renaissancebau wurde in den letzten 20 Jahren durch eine Vielzahl von Restaurierungsarbeiten schrittweise zur Besichtigung freigegeben. Jetzt ist das Residenzschloss am Neumarkt, neben Hilton Hotel, Verkehrsmuseum, Fürstenzug und Quartier F, gegenüber vom Kulturpalast und Kempinski Hotel Taschenberg, für alle einsehbar und läßt einen außergewöhnlichen Blick hinter seine Fassaden zu. Der Schlosshof läßt seinen Besuchern einen ersten Eindruck zum Wiederaufbau und der vielen liebevoll nachgestalteten Reliefs, den Wandbemalungen und nachgestellten Kampfszenen aus Sandstein aufkommen, was im Inneren des Schlosses zu erwarten sei. Zudem wurde der Hof bereits mehrmals für Ritterturniere und für seinen berühmten mittelalterlichen Weihnachtsmarkt genutzt. Hinter den wiedererstrahlten Fassaden lädt das Innere des Dresdner Schlosses zu einem Wandel der Jahrhunderte ein und läßt in vergangene Zeiten schwelgen, wo der Reichtum der Sachsen widergespiegelt und in neuer Schönheit zugänglich gemacht wird. Bildhauer, Maler und Stuckateure haben es in mühevoller Kleinarbeit geschafft, die Schätze damaliger Zeit öffentlich zu machen und die teilweise 300 Jahre verborgenen Malereien dem Besucher sichtbar zu machen. Gehen Sie mit auf eine Reise in die Zeit von Sachsens Glanz und begleiten Sie die Handwerker auf einen Rundgang durch das wieder erstrahlte Dresdner Residenzschloss.

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Die Experten beantworten fast alle Fragen zu den hier durchgeführten Arbeiten, von Schwierigkeiten in den überlassenen Dokumenten, von der Schönheit der gefundenen Überreste und von den heute verwendeten Techniken, die für die Renovierung des einzigartigen und wieder entstandenen Renaissance Prachtbau verwendet wurden.

Wer erinnert sich noch an die Zeiten der 60er, als am Blauen Wunder noch Rennboote um Platzierungen über die Elbe peitschten. Schon vor 90 Jahren begannen in Dresden erste Fahrer mit der Entwicklung von Rennpantoffel, die zu ersten Rennen in Wachwitz einluden. Die nachfolgenden Jahrzehnte wurde dies zur Tradition ausgebaut und neben Dessau und Magdeburg wurden nationale und internationale Wettbewerbe zwischen Pillnitz und Wachwitz veranstaltet. Zu diesen Motorboot-Rennen verfolgten zu diesen Zeiten bis zu 50.000 begeisterte Zuschauer.

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Die Dresdner Legende Olaf Koenig schwärmt heute noch von seinem Sport, wo solche Asse, wie Nitsche, Zimpel, Beckhusen und Danisch, die seine Konkurrenten waren. Das Dresdner Verkehrsmuseum erinnert in einer Sonderausstellung mit zahlreichen Erinnerungsstücken aus dieser Zeit, an die faszinierenden Erfolge der Entwickler, Motorenbauer und Rennfahrer. Ab 30.Juni ist eine eindrucksvolle Schau dieser Tradition zu sehen, die von Film- und Bilddokumenten, über Boote und Motoren bis hin zu Rennanzügen und Trophäen, an die Zeit der „Rennpantoffel“ erinnern.