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Die beiden größten sächsische Städte kämpfen um Besucherrekorde und können seit Jahren von Zuwachszahlen berichten. Beide punkten mit Kunst., Kultur, Geschichte und haben moderne international bekannte Hotels zu bieten. Der Wettlauf um Gäste hat dabei dennoch unterschiedliche Voraussetzungen, denn die Basis für die Werbung von Touristen im In- und Ausland steht auf verschiedenen Säulen. So hat Dresden besonders durch Zwinger, Semperoper und den Wiederaufbau der Frauenkirche einen regelrechten Boom erleben dürfen. Leipzig hat mit seiner Messetradition und den Thomanern Weltruf erlangt, kann mit Auerbachs Keller und Nikolaikirche berühmte Geschichte schreiben. Eigentlich doch beides gleichwertig anzusehen, doch gibt es durch die Anzahl der Hotels und den zur Verfügung stehenden Budgets für nationale und internationale Aktivitäten größere Unterschiede. In Dresden kann die Marketinggesellschaft pro Jahr ca. 3 Millionen Euro für Werbung ausgeben, Leipzig lediglich die Hälfte. Betrachtet man dann die Gästezahlen ist der Abstand von Leipzig zu Dresden jedoch kleiner geworden. So hatten die Hotels in Dresden etwa 1,7 Milionen Übernachtungen gezählt, Leipziger Hoteliers konnten 1,15 Millionen Übernachtungen abrechnen. So sieht man den Sog, der seit einiger Zeit in Leipzig zu verzeichnen ist. Auch bei den Fluganbindungen kann man den Trend ausländischer Touristen absehen. In Dresden stehen Businessverbindungen im Vordergrund, wo Leipzig durch eine Direktverbindung nach London Gäste von der Insel begrüßt. Die gemeinsamen Auftritte der sächsischen Großstädte auf internationalen Messen zeigen, dass gerade die Besucher aus den USA, England, Schweiz und Russland Interesse an beiden Destinationen zeigen und diese in Kombination besichtigen wollen. Dresden hat im vergangenen Jahr Großevents, wie den Kirchentag oder die Frauen-Fußball-WM durchführen dürfen und Leipzig lockte mit seinen berühmten Musikern wie Bach, Schumann, Wagner und dem neuentstandenen Gondwanaland im Zoo. Es ist schon beachtenswert, wie Leipzig aus dem Schatten der renommierten Kunst- und Kulturstadt Dresden hervorschaut und mit seinen eingeschränkten Mitteln hervorragendes Marketing betreibt, die Messestadt mit Touristen aus dem In- und Ausland füllt. Vielleicht sollte sich Dresden mal aus Richtung Pleiße Ideen holen, um mit weniger mehr zu erreichen?!

Das vergangene Jahr war in vielen Bereichen ein Zugewinn für die Stadt Dresden. Nicht nur der Tourismus, auch die vielen außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, konnten Rekordzahlen präsentieren. Ein regelrechter Boom ist sicher der Eröffnung der Türkischen Cammer im Residenzschloss zu verdanken. Wobei das Grüne Gewölbe oder auch die Sonder-Ausstellungen zum 450.Jubiläum der Staatlichen Kunstsammlungen Ihren Beitrag geleistet haben. clip_image004

Die Hotels in Dresden, den Restaurants und den zahlreichen anderen Einrichtungen der Kunst und Kultur konnten von den Besucherströmen profitieren. Auch von dieser Seite kamen positive Signale, die den touristischen Aufschwung des abgelaufenen Jahres gespürt haben und für das laufende Jahr weiteren Zuwachs an Gäste in Elbflorenz erwarten.clip_image002

Besondere Highlights in der sächsischen Landeshauptstadt, wie das Panometer, die Kasematten, die Kunsthofpassage oder das Erich-Kästner-Museum erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und zählen erfreulicherweise immer wachsender Beliebtheit. Neben den berühmten Monumenten, wie Frauenkirche, Zwinger oder Semperoper, bekommen auch weniger populäre Sehenswürdigkeiten wesentlich mehr Zulauf. In 2011 können alle Institutionen, Museen, öffentliche Einrichtungen und natürlich die Gastronomie, die Dresdner Hotels und die Shopping Center der Stadt von einem weiteren Boomjahr hoffen, denn mit den diesjährigen Jubiläen sind genügend Highlights für die Besucher und Gäste an der Elbe im Veranstaltungskalender zu finden.

Der Deutsche Tourismusverbandes veröffentlichte eine aktuelle Liste, die auf Ihrem Internetportal, nach den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland abstimmen ließ.

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Dabei sind die Frauenkirche und der Zwinger in Dresden unter den Top 5 der außergewöhnlichsten Baudenkmäler im Land platziert. Lediglich der Kölner Dom konnte sich als die Nummer 1 bei in- und ausländischen Besucher behaupten. Die beiden barocken Bauten ziehen jährlich Millionen Besucher nach Elbflorenz und füllen zur Freude der Marketing-Gesellschaft die Dresdner Hotels. Besonders der Wiederaufbau der Frauenkirche hilft seit Jahren, das Image der sächsischen Landeshauptstadt in der ganzen Welt zu profilieren. Die Wahl zeigt, dass sich die Werbung mit den besonderen barocken Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Dresden lohnt und so ein positives Echo bei Reisenden zur Folge hat. Mit gleich drei beliebten Attraktionen konnte die Hauptstadt Berlin punkten. Das Brandenburger Tor, der Fernsehturm und der Reichstag gehören in dieser Aufstellung zu den meist genannten Orte in Deutschland. Unter den ersten zehn sind noch das Schloss Neuschwanstein, der Hamburger Hafen, die Wuppertaler Schwebebahn, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und das Heidelberger Schloss zu finden. Unzählige Bauten und Zeugen der Zeitgeschichte locken im gesamten Bundesgebiet, Gäste und Besucher aus nah und fern an, um sich an der Kunst, der Kultur und Architektur zu erfreuen. Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht auch weiterhin die Wichtigkeit, mit historischen Denkmälern, interessanten Burgen, imposanten Schlössern und besonderen Kirchen, Touristen in und nach Deutschland zu werben. Gleiches verfolgen die einzelnen Städte, die mit derartigen Monumenten ausgestattet sind.In Elbflorenz werden von den Hotels in Dresden verschiedenste Marketingaktionen durchgeführt, die über Agenturen, Veranstalter und Busunternehmen, die Sehenswürdigkeiten zu einem Ihrer Ziele, um einen Besuch in Dresden zu machen.

In unmittelbarer Nähe des Dresdner Zwingers wird ab dem Frühjahr 2011 das Zwinger-Forum entstehen.

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Die noch großen Freiflächen am weitläufigen Postplatz, wo derzeit archäologische Ausgrabungen Ihr Ende finden, bekommen ein modernes Gebäude mit Hotel, Restaurant und Büros. Die Hotelkette „Motel One“ wird mit seinen 288 geplanten Zimmer Hauptmieter in dem Komplex werden und kann so, mit der zentralen Lage am Zwinger, Schauspielhaus und Altmarktgalerie, als idealer Ausgangspunkt für Touristen aus dem In- und Ausland sein. Eröffnung des Gebäudeensemble soll etwa Ende 2012 sein. Obwohl in der sächsischen Landeshauptstadt genügend Büroflächen zur Verfügung stehen, werden die Mieter hier exklusive Einheiten vorfinden, die durch die zentrale Lage besonders attraktiv sein werden. Der Blick auf den Zwinger und den kurzen Wegen und optimaler Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, sehen beste Voraussetzungen für die Vermietung, meint Edith Gräter von der TLG-Immobilien Gesellschaft Dresden. Das zweite Motel One in Elbflorenz bereichert den Markt und das Angebot von preisgünstigen Hotels in Dresden und wird insbesondere für Familien und für den Gruppentourismus als Beherbergung dienen. Für die Verbesserung infrastruktureller Innenstadtpolitik setzt der künftige Gebäudekomplex neue Zeichen, denn neben den geplanten 163 Tiefgaragenplätzen werden hier 70 Fahrradstellplätze integriert, um für den Radtourismus Angebote bieten zu können. Mit dem entstehenden Zwingerforum werden Maßstäbe der Dresdner Innenstadt- und Lückenbebauung in moderner Art weitergeführt.